Schutzgebiet

Iris-Wiese bei Radstadt
Kategorie:Geschützter Landschafteil (GLT)
NOKEY:GLT00061
Fläche:2,71 ha
Seit:1987
Schutzzweck:VO 4/21-168 020/12/Ra/1987-Schi/S, 19.5.1987
Rechtsgrundlage:NSchG
Beschreibung:Der Salzburger Anteil am Ennstal war wie alle Flußtäler unseres Landes ursprünglich von großflächigen Niedermooren und Bruchwäldern bedeckt. Die wechselfeuchte "Iriswiese in Radstadt" ist einer der letzten Reste davon und liegt jetzt inmitten einer intensivierteren Kulturlandschaftsbewirtschaftung. Entwässerungsversuche blieben und bleiben allerdings wegen des sehr hohen Grundwasserstandes bereichsweise weitgehend erfolglos. Eine Besonderheit ist hier der große Bestand an Sibirischer Schwertlilie, der die Wiese im Frühjahr blau leuchten lässt.
Flora:Neben der Sibirischen Schwertlilie wurden auch Breitblatt-Knabenkraut, Schwalbenwurz-Enzian, Groß-Zweiblatt, Groß-Mädesüß, Groß- Wiesenknopf, Bach-Kratzdistel und andere Blütenpflanzen sowie einige Seggenarten gefunden.
Fauna:Im Gebiet lebt der Grasfrosch. Gartengrasmücke, Karmingimpel und Stieglitz nisten in der dort stockenden Baumhecke, in den Feuchtwiesen kommen Sumpfrohrsänger und Rohrammer vor, außerdem brütet im Bereich der Iriswiese die Dorngrasmücke.
Anmerkung:
Biogeographische Region: a: Alpin
IUCN:IV: Biotop-/Artenschutzgebiet mit Management
Landschaftsraum:
Bewertung:
Ökologie: 4: groß Erholung: 1: keine, sehr gering
Artenschutz: 5: sehr groß Wohlfahrt: 2: gering
Landschaftsästhetik: 3: durchschnittlich Nutzung: 2: gering
Wissenschaft: 4: groß Kulturgeschichte: 1: keine, sehr gering
Flächendetails:
Datum ab Fläche Info
3.6.1987 27.088 m² VO 4/21-168 020/12/Ra/1987-Schi/S
Teilflächen:
Fläche 1: 0 m²
Fläche 2: 0 m²
Fläche 3: 0 m²
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