Fünf Preisträger beim Christian-Doppler-Preis 1997

Schreiner überreichte Preise für wissenschaftliche und technische Leistungen und Erfindungen

Salzburger Landeskorrespondenz, 10.06.1998
 
Medium: Landeskorrespondenz

LK Seit 1972 vergibt die Salzburger Landesregierung alle zwei Jahre den Christian-Doppler-Preis für wissenschaftliche und technische Leistungen und Erfindungen. Den Christian-Doppler-Preis 1997 teilen sich fünf Preisträger. Landtagspräsident Univ.-Prof. Dr. Helmut Schreiner überreichte heute Mittwoch, 10. Juni, in den Räumen der Christian Doppler-Forschungs- und Gedenkstätte am Makartplatz 1 die mit je 25.000 Schilling dotierten Preise. Die Laudatio hielt Univ.-Prof. Dr. Bernd Strack. Insgesamt hat die von der Salzburger Landesregierung bestellte Jury die Preisträger aus 18 eingereichten Arbeiten ausgewählt.

Der Christian-Doppler-Preis wird in fünf Sparten vergeben. In der ersten Sparte, in der es um die Anwendung des Doppler-Prinzips geht, wurde keine Arbeit eingereicht. Daher wurden in der Sparte fünf (Biowissenschaften) zwei Preisträger ausgezeichnet. Es sind dies Dr. Johannes Flöckner für seine Arbeit "Protein folds from pair interactions: a blind test in fold recognition" und Dr. Michael Meyer für "Cells expressing the DG 42 gene from early Xenopus embryos synthesize hyaluronan". In der zweiten Sparte (Technische Wissenschaften einschließlich Umweltschutz) ging der Preis an Dipl.-Ing. Dr. Andreas Magauer für seine Arbeit "Numerischer und experimenteller Nachweis von Chaos in einer zweipunktgeregelten PT2-Strecke unter harmonischer Anregung". Die dritte Sparte (Chemie, Mathematik und Physik) entschied Mag. Dr. Wolfgang Schmid mit "(t, m, s)-Netze: Existenz, digitale Konstruktionen und kombinatorische Zusammenhänge" für sich. In der Sparte vier (Geowissenschaften) kürte die Jury Dr. Robert Marschallinger für "Automatic mineral classification in the macroscopic scale" zum Sieger. c117-40

Franz Neumayr wird den Redaktionen für das Landespressebüro Fotos von der Preisüberreichung anbieten.