Österreich als Standort wissenschaftlicher Forschung sichern

Schausberger verlieh Christian Doppler-Preis 1999 an sechs Naturwissenschafter/innen

Salzburger Landeskorrespondenz, 21.06.2000
 
Medium: Landeskorrespondenz
LK · "Österreich muss als Standort wissenschaftlicher Forschung zurück auf die Landkarte der ‘scientific community‘ gebracht werden. Dazu will das Land mit der Ausschreibung des Preises beitragen", betonte Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger heute, Mittwoch, 21. Juni, bei der Verleihung des Christian Doppler Preises. Der 1972 von der Salzburger Landesregierung ins Leben gerufene Preis für wissenschaftliche Arbeiten und Erfindungen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, wurde heute von Schausberger an sechs Preisträger/innen verliehen. Der Preis, benannt nach dem großen Salzburger Wissenschafter, teilt sich in verschiedene Fachgebiete, wird im zweijährigen Rhythmus entsprechend dem Vorschlag einer Expertenjury vergeben und ist mit 30.000 Schilling pro Preisträger/in dotiert.
Die von der Salzburger Landesregierung bestellte Jury für die Verleihung des Christian Doppler-Preises 1999, unter dem Vorsitz von Landesbaudirektor Hofrat Dipl.-Ing. Axel Wagner, hat am
15. März dieses Jahres folgende Wissenschafter/innen für den Preis nominiert: In der Sparte "Technische Wissenschaften einschließlich Umweltschutz" Dr. Angelika Götzl, für "Chemie,
Mathematik und Physik" Mag. Erika Inge Hausenblas, im Bereich "Geowissenschaften" Mag. Konrad Steiner und M.Sc.Dipl.-Ing. Thomas Schell und in der Sparte "Biowissenschaften" zwei Arbeiten von Mag. Dr. Gernot Achatz und Martin Simon Luger.
Weitere Schritte, um Österreich und Salzburg weiter als Standort wissenschaftlicher Forschung zu sichern und das entsprechende Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen, sind eine Doppler-Sonderschau im Haus der Natur und ein vom Land, dem ORF und der Universität gemeinsam veranstaltetes Symposium über die "Schlüsseltechniken des kommenden Jahrtausends" anlässlich des 150. Jahrestages von Dopplers bahnbrechendem Vortrag "Über das farbige Licht der Doppelsterne". Es gehe darum, die Leistungen der Naturwissenschaften im Allgemeinen sowie die Salzburger Beiträge dazu im Besonderen hervorzuheben, sowohl im internationalen Expertenbereich wie auch im Bewusstsein der Salzburger Bevölkerung. e127-70b




















Franz Neumayr wird den Redaktionen Fotos von der heutigen Preisverleihung anbieten.