Volksschule erhält neue Mehrzweckhalle

Schausberger: Kosten von knapp 670.000 Euro werden vom Land aus GAF-Geldern bezahlt

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.09.2002
 

LK Ÿ Die Tage der Bildungswoche unter dem Zeichen "Gemeinsame Aktivitäten fördern Gemeinsamkeit und Gemeinschaft" zeigten die große Verbundenheit der Forstauerinnen und Forstauer mit ihrer Gemeinde und mit ihrer Schule. Dies betonte Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger heute, Sonntag, 29. September, bei der Eröffnung der neuen Mehrzweckturnhalle für Kultur und Sport und der Fertigstellung der umfangreichen Umbau- und Adaptierungsarbeiten an der Volksschule. Gleichzeitig wurde die 6. Forstauer Bildungswoche eröffnet.

Forstau kann auf eine lange Schulgeschichte, die 1767 beginnt, zurückblicken. Das erste "alte" Schulhaus in Forstau wurde am 2. Jänner 1893 eröffnet. 1959/60 wurde das derzeitige Volksschulgebäude gebaut und am 10. Jänner 1961 bezogen. Dieses Schulgebäude wurde 1985 generalsaniert und jetzt um einen Turnsaal erweitert. Die Volksschule Forstau ist besonders im sportlichen Bereich sehr aktiv und kann auf einige Meistertitel verweisen.

Zu den Gesamtkosten der Erweiterung inklusive des Neubaues der Turnhalle in der Höhe von 668.580 Euro gibt es eine Finanzierungszusage des Landes von 100 Prozent aus Geldern des Gemeindeausgleichsfonds. Schulbauten seien aber auch eine wirtschaftspolitische Maßnahme, sagte Schausberger, da die örtliche Bauwirtschaft davon profitiere. Dies sei auch eine der Überlegungen gewesen, warum sich die Salzburger Landesregierung vor einigen Monaten entschlossen habe, ein Sofort-Impuls-Programm zur Förderung der Bauwirtschaft zu beschließen und insgesamt mehr als 17 Millionen Euro für Salzburgs Landbezirke zur Verfügung zu stellen. Dadurch konnten auch im Pongau einige Projekte früher als ursprünglich geplant verwirklicht werden, so Schausberger. Beispiele sind die Schulen in Altenmarkt sowie die Sanierung der Volksschulen Kleinarl, Pfarrwerfen und Mühlbach. Schulen seien notwendig für das Zusammengehörigkeitsgefühl in einer Gemeinde, sagte Schausberger. Forstau hat eine Kleinschule mit derzeit 32 Schüler/innen und wird zweiklassig geführt. Die 240 Quadratmeter große Turnhalle steht nicht nur der Schule zur Verfügung steht, sondern auch dem Sportverein und der Bevölkerung für gesellschaftliche Veranstaltungen wie Theaterabende.

Bildungswoche widmet sich der Gemeinsamkeit

Das Bildungswerk Forstau wurde vor fast 20 Jahren unter Vorsitz von Bürgermeister Matthäus Resch gegründet. Erster Bildungswerkleiter seit 1983 ist Volksschuldirektor Josef Jäger, der mit nunmehr 20 Jahren auch längstdienender Leiter der Volksschule in Forstau ist. Die Bildungswoche 2002 beschäftigt sich mit dem Thema "Gemeinsame Aktivitäten fördern Gemeinsamkeit und Gemeinschaft". Das Programm wurde fast ausschließlich von Forstauerinnen und Forstauern gestaltet. Ziel war es, die vielfältigen Begabungen, Fähigkeiten und Leistungen im kreativen, musikalischen, künstlerischen und sportlichen Bereich zu zeigen. Mit diesem Programm sei eine zentrale Aufgabe einer Bildungswoche, "das Miteinander zu fördern", erfüllt, stellte Landeshauptmann Schausberger fest.

Wissen, Qualifikation und Ausbildung, die Dispositionen unserer Jugend, unserer Bürgerinnen und Bürger stellten das Zukunftspotenzial dar. Bildung und Ausbildung sowie die Entwicklung der humanen Dispositionen beschränke sich nicht auf die traditionellen Schul- bzw. Lehrjahre, so Schausberger, sondern sie begleiten den Menschen ein Leben lang. G190-11D

Franz Neumayr wird den Redaktionen Fotos von der Eröffnung der Mehrzweckhalle in Forstau anbieten. Anschließend stehen die Fotos auch als digitales druckfähiges Bildmaterial in der Bilddatenbank des Landes unter www.salzburg.gv.at/bilddatenbank zur Verfügung. Zum schnellen Auffinden geben Sie bei der Suche die Kennzahl am Ende dieser Pressemeldung (z.B. G43-10) ein.