Vier Forscher an Salzburger Universitäten ausgezeichnet

Burgstaller übergab Förderungspreise an Johannes Hofinger, Ulrike Baumann, Anna Hilzensauer und Christoph Wallner

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.12.2005
 

(LK)  "Wir zeichnen heute Wissbegierde und wissenschaftlicher Ehrgeiz aus - das ist die eigentliche Zukunftsressource unseres Landes. Ich gratuliere den heutigen Preisträgern für das Engagement und wünsche für den weiteren wissenschaftlichen Werdegang alles Gute!“ Das betonte heute, Mittwoch, 7. Dezember, Bildungsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller, als sie vier Wissenschafter/innen mit dem Förderungspreis für wissenschaftliche Arbeiten 2005, die das Bundesland Salzburg betreffen, auszeichnete.

Der 1. Preis ging an Mag. Johannes Hofinger für seine Arbeit zu "Max Reinhardt - Schloss Leopoldskron - der Nationalsozialismus. Zwischen Arisierung und Restitution“. Mag. Dr. Ulrike Baumann wurde für "Ioannes Stomius: Prima ad Musicen Instructio“ mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Den 3. Preis erhielten gemeinsam Dipl.-Ing. Anna Lisa Hilzensauer für das Thema "Die siedlungsstrukturelle Entwicklung des Ortes Puch der Gemeinde Puch bei Hallein im Salzburger Zentralraum“ sowie Mag. Christoph Ernst Wallner für eine Arbeit unter dem Titel "Regionalwirtschaftliche Auswirkungen touristischer Attraktionen am Beispiel der Eisriesenwelt Werfen im Salzburger Land“.

"Der Förderungspreis ist geeignet, jungen Menschen ein wenig Geld, vor allem aber das Selbstvertrauen zur weiterführenden wissenschaftlichen Arbeit zu geben. Mit dem Förderungspreis stellt Salzburg seine vielfach betonte Weltoffenheit unter Beweis. Nicht der Geburts- oder Wohnort der Bewerberinnen und Bewerber ist maßgeblich, sondern das Interesse für die Region, ihre Geschichte und Gegenwart, ihre geistes- und naturwissenschaftlichen Besonderheiten“, sagte Burgstaller bei der Übergabe.

Der seit 1960 jährlich vergebene "Förderungspreis“ ist mit 7.250 Euro dotiert und wird österreichweit ausgeschrieben. Der Preis ist jungen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern bis 35 Jahre vorbehalten und soll Ansporn zur Beschäftigung mit Fragestellungen von besonderer Relevanz für das Bundesland Salzburg bzw. eine erste ideelle und materielle Auszeichnung für Arbeiten auf herausragendem Niveau sein. 2005 ist wieder eine große Bandbreite an Bewerbungen eingelangt. Schließlich hat sich die Jury in einem zweistufigen Auswahlverfahren auf vier Arbeiten geeinigt. j247-60b

Das Landespressebüro wird den Redaktionen Fotos von der Übergabe der Förderungspreise anbieten.