Abscheu gegen jede Form von Gewalt, Unterdrückung und Hass

Burgstaller überreichte der Autorin Berta Wagner einen persönlich gewidmeten Ehrenbecher
Salzburger Landeskorrespondenz, 18. November 2008

(LK)  "Der erlebte nationalsozialistische Totalitarismus und die Lektüre von Tolstois ‘Krieg und Frieden‘ sowie Berta Suttners ‘Die Waffen nieder‘ prägten Berta Wagners Abscheu gegen jede Form von Gewalt, Unterdrückung, Hass und gehässige Polemik in der Politik." Dies betonte heute, Dienstag, 18. November, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller in der Salzburger Residenz bei der Überreichung eines persönlich gewidmeten Ehrenbechers an die Friedensaktivistin und Buchautorin, die der Landeshauptfrau ein Exemplar ihres neuen Werkes "Sterben die Denker aus?" überreichte.

"Man mag Berta Wagner als utopistische Einzelkämpferin für den Frieden und für Gewaltfreiheit abtun, aber ohne Utopien fehlen erstrebenswerte Ziele. Es zählt aber nicht das Verfehlen eines unerreichbaren Zieles, sondern vielmehr das Streben nach humanitärem Fortschritt", sagte die Landeshauptfrau. Berta Wagner gestehe auch ein, dass sie sich darum bemüht, den "Durchschnittsmenschen zum logischen Mitdenken anzuregen". Sie liefere Anregungen. Dass diese nicht im erwünschten Ausmaß angenommen werden, liege aber nicht an ihr.

Berta Wagner wurde 1921 in Salzburg geboren und absolvierte die Handelsschule. Nachdem sie kurze Zeit in der Lohnverrechnung der Landesregierung tätig gewesen war, arbeitete sie bis zu ihrer Pensionierung als Lohnbuchhalterin in der Industrie. Berta Wagner hat rund ein Dutzend Bücher geschrieben, in denen sie sich für den Frieden und gegen Gewalt und Unterdrückung einsetzt. m234-30

Das Landespressebüro wird den Redaktionen Fotos von der Überreichung des persönlich gewidmeten Ehrenbechers an die Friedensaktivistin und Buchautorin Berta Wagner anbieten.