Vera van Hazebrouck ist Direktorin des Mozarteum Orchesters

Brenner und Schaden: Eingeschlagener Erfolgsweg wird konsequent weitergeführt

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.03.2009
 

(LK)  Dipl.-Ing. Vera van Hazebrouck wird die neue Direktorin des Mozarteum Orchesters Salzburg, gaben der Vorsitzende des Orchesterausschusses, Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner, und sein Stellvertreter, Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, heute, Freitag, 27. März, bekannt. Diese Entscheidung hat der Orchesterausschuss nach mehrstündigen Beratungen heute Vormittag einstimmig getroffen. Der Orchesterausschuss besteht aus Vertretern von Land und Stadt Salzburg, den beiden Trägern des Orchesters.

Dipl.-Ing. Vera van Hazebrouck konnte sich bei der internationalen Ausschreibung für diese wichtige Kulturmanagement-Position gegen 40 weitere Bewerberinnen und Bewerber aus mehreren europäischen Ländern durchsetzen. Drei Personen waren zum abschließenden Hearing eingeladen worden. "Dipl.-Ing. Vera van Hazebrouck bringt sowohl die fachliche, als auch die persönliche Qualifikation mit, die wir uns für die Leitung des Mozarteum Orchesters erwarten. Das Mozarteum Orchester als gemeinsames Symphonieorchester von Stadt und Land Salzburg ist ein Aushängeschild und weltweiter Botschafter des Kulturlandes Salzburg. Wir sind zuversichtlich, dass Frau van Hazebrouck eine ausgezeichnete Nachfolgerin für den Ende des Jahres scheidenden Direktor Dr. Stefan Rosu sein wird. Sie wird den in den vergangenen Jahren unter Hubert Soudant und Ivor Bolton eingeschlagenen Erfolgsweg konsequent fortführen", zeigten sich Landeshauptmann-Stellvertreter Brenner und Bürgermeister Schaden überzeugt von der Richtigkeit der Wahl.

Biographisches zu Vera van Hazebrouck

Geboren am 25. Oktober 1954 in Frankfurt am Main, Deutschland;

Ausbildung:

1984 Diplom-Ingenieur der Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien;
1984 bis 1987 Animal Scientist beim amerikanischen Konzern Ely Lilly in Wien;

1987 bis 1989 Studium Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien;

Wichtigste berufliche Stationen:

1989 bis 1992 Abteilungsleiterin Concerto Winderstein in München;

1992 bis 1994 Leitung Konzertplanung des Schleswig-Holstein Music Festival in Hamburg;

1994 bis 1995 Persönliche Referentin von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin;

1995 bis 1997 Geschäftsführerin der Deutschen Kammerphilharmonie in Bremen;

1997 bis 2007 Intendantin der Düsseldorfer Symphoniker und der Tonhalle Düsseldorf;

seit November 2007 Direktorin der Staatskapelle Berlin/Staatsoper Berlin.

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Franz Neumayr wird den Redaktionen für das Landespressebüro Fotos anbieten.