Ehrenamtliche Tätigkeit garantiert Lebendigkeit der Volkskultur

Eberle beim Verbandstreffen der Salzburger Blasmusik in Werfen

Salzburger Landeskorrespondenz, 15.04.2010
 

(LK)  "Dass die Salzburger Volkskultur heute so lebendig ist, hat sie einer großen Zahl von engagierten Menschen, die sich um das Weitertragen von überlieferten Kulturformen mit zeitgemäßen Methoden annehmen, zu verdanken." Das sagte Volkskulturreferentin Landesrätin Doraja Eberle gestern, Mittwoch, 14. April, Abend beim Verbandstreffen der Salzburger Blasmusik in Werfen.

"Die vielen Weiterbildungsveranstaltungen in allen Bereichen sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine positive Entwicklung. Es ist eines der Ziele, der Volkskultur weiterhin einen besonderen Stellenwert einzuräumen und sie nicht als selbstverständlich anzusehen. Es ist daher besonders wichtig, dass das Land Salzburg die Erhaltung der Volkskultur unterstützt und dass unser kulturelles Erbe in einer gelebten Partnerschaft mit Gemeinden und den Vereinen weitergegeben wird", so Landesrätin Eberle.

"Die 151 Musikkapellen des Landes Salzburg sind wichtige Kulturträger und Vermittler eines wertvollen Kultur- und Musikgutes. Jede einzelne Musikerin und jeder einzelne Musiker leistet einen unverzichtbaren Beitrag. Eine Besonderheit liegt bei der Brücke von der Tradition zur Moderne - die Pflege der Blasmusiktradition und die Offenheit für Neues. Die Jugendarbeit, und damit verbunden die Aus- und Weiterbildung nehmen eine zentrale Rolle ein. Junge Menschen werden gefördert und zu einer musischen, sinnvollen und erfüllten Freizeitgestaltung hingeführt. Es wird damit eine sehr wertvolle Investition in die Zukunft der Blasmusik, aber auch in die Gesellschaft geleistet", betonte Landesrätin Eberle.

"Die Lebendigkeit unserer Volkskultur ist auf Ehrenamt gebaut, und ich bin überzeugt, dass ehrenamtliches Engagement nachhaltig und beständig zu einem besseren Zusammenleben führt. Ehrenamtlich engagierte Menschen leben uns allen vor, dass eine Gesellschaft mehr ist als das Nebeneinander individueller Interessen. Ehrenamt ist kein Beruf, sondern Berufung", so Volkskulturreferentin Landesrätin Doraja Eberle abschließend. o79-54 

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