Mit Herz und Seele für Salzburger Volkskultur tätig gewesen

Eberle: Volkskultur hat eine tragende Persönlichkeit verloren / Ehrendes Gedenken an Kommerzialrat Hanspeter Lugstein

Salzburger Landeskorrespondenz, 04.10.2010
 

(LK)  "Mit Hanspeter Lugstein verliert die Volkskultur eine der tragenden Persönlichkeiten und einen besonderen Menschen. Hanspeter Lugstein hat sich mit Herz und Seele für den Chorverband und den Dachverband Volkskultur eingesetzt. Die Volkskultur Salzburg verliert einen besondern Menschen, auf den auch in schwierigen Zeiten immer Verlass war." Mit diesen Worten würdigte Volkskulturreferentin Landesrätin Doraja Eberle heute, Montag, 4. Oktober, den kürzlich verstorbenen Kommerzialrat Hanspeter Lugstein.

Die Bilanz zehnjährigen Engagements von Hanspeter Lugstein für die Volkskultur sei beachtlich, so Landesrätin Eberle weiter. 2000 gründete er den Chorverband Salzburg, dem er seither als Präsident vorstand. Im Oktober 2004 übernahm er den Vorsitz des Dachverbandes Salzburger Volkskultur und setzte sich in dieser Funktion für das Wohl seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, kümmerte sich um die finanziellen Belange und trieb in Zusammenarbeit mit dem Referat "Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes" zahlreiche Projekte voran, um die Volkskultur als Marke zu etablieren.

Sein Einsatz galt der Entwicklung des Leitbildes, der Homepage, der Weiterführung der Zeitschrift "Salzburger Volkskultur", der Bibliothek, dem Weiterbildungskalender, der Messe "Heimat und Volkskultur", den St. Johanner Friedenstagen, dem Wettbewerb "Wir zeigen Stärke", dem Lehrgang "Ehren.Sache", dem Jugendpreis der Volkskultur "Salzburger Löwe" und dem interkulturellen Fest im Mirabellgarten.

Vor allem waren ihm die zahlreichen Begegnungen im Sinne des Kulturaustausches und zur Förderung des interkulturellen Dialoges ein besonders Anliegen. "Wir werden ein ehrendes Andenken an Hanspeter Lugstein bewahren, unser Mitgefühl und unsere Gedanken gelten in diesen schweren Stunden seiner Familie", so Landesrätin Doraja Eberle abschließend. o216-57