Pferdemuseum der besonderen Art

Widmann bei der Eröffnung des Noriker-Museums in Niedernsill

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.11.2010
 

(LK)  "Das Noriker-Museum im Samerstall in Niedernsill ist ein Pferdemuseum der besonderen Art und ist eine weitere Bereicherung der vielfältigen Salzburger Museumslandschaft. Die Errichtung erfolgte mit maßgeblicher Unterstützung durch das Land Salzburg über das Museumsbauprogramm und mit Geldern aus dem Leader-Programm der EU", sagte die für die Heimat-, Orts-, Regional- und Fachmuseen im Land ressortzuständige Landesrätin Dr. Tina Widmann heute, Samstag, 13. November, bei der Eröffnung des Museums in Niedernsill.

"Ich bin überzeugt, dass das Museum Anziehungsort für viele Pferdeliebhaber und Interessierte aus dem ganzen Land Salzburg und darüber hinaus sein wird. Das Noriker-Museum wird ein weiterer Leuchtturm in der Salzburger Museumslandschaft sein - als Bewahrer und Sammler von Kulturgut und Vermittler von kulturellem Erbe", so Landesrätin Widmann, die darauf verwies, dass über das Museumsbauprogramm, die "Salzburg Anleihe", das Referat Volkskultur und Erhaltung des kulturellen Erbes und das Leader-Programm der EU fast die Hälfte der Gesamtkosten des Museums getragen werden konnte. Weitere Beiträge kamen von der Gemeinde Niedernsill und Sponsoren.

Um mit anderen Freizeiteinrichtungen mithalten zu können, wird mit beratender und finanzieller Unterstützung des Landes seit Jahren an der Verbesserung der Infrastruktur und des Erscheinungsbildes der einzelnen Museen gearbeitet. Aus diesem Grund wurde 2009 - von der damaligen ressortzuständigen Landesrätin Doraja Eberle - das Museumsbauprogramm ins Leben gerufen. Mit diesem Programm wurden unter anderem bereits die Neugestaltung des Marmormuseums in Adnet und ein Teil der Neugestaltung im nun mit dem Salzburger Museumsschlüssel 2010 ausgezeichneten Museum Bramberg Wilhelmgut gefördert.

"Die Heimat-, Orts-, Regional- und Fachmuseen im Land Salzburg wurden 2009 von rund 378.000 Menschen besucht. Das ist ein lebendiger Beweis, wie gut es unseren Heimatmuseen gelingt, einen Museumsbesuch zum Erlebnis werden zu lassen. Dies ist um so beeindruckender, als die meisten von ihnen nach wie vor ehrenamtlich geleitet und betreut werden", so Landesrätin Dr. Widmann abschließend.

Die Ausstellung im Noriker-Museum ist nach neuesten Erkenntnissen und museumspädagogischen Richtlinien gestaltet. Das Thema Pferd beziehungsweise Noriker ist besonders auf die Jugend und jung gebliebene Interessierte ausgerichtet. Der Bogen spannt sich von Norikerpräparaten, Videos, Spielen, Kraftmaschinen, Informationen über Zuchtlinien bis hin zu Mundartgedichten. o248-51a

Franz Neumayr wird für das Landespressebüro den Redaktionen Fotos anbieten.