Trotz Schönwetters 29.000 Besucher bei Museumswoche

Haslauer: Erfolgreiche Leistungsschau der Salzburger Museen Widmann: Regionalmuseen hinterließen nachhaltigen Eindruck

Salzburger Landeskorrespondenz, 19.05.2011
 

(LK)  Trotz des schönen Wetters fast während der ganzen Woche vom 9. bis 15. Mai, in der die großen Salzburger Museen in der Landeshauptstadt und Umgebung freien Eintritt gewährten, überzeugten sich mehr als 25.000 Besucherinnen und Besucher von den Kostbarkeiten der zahlreichen Ausstellungen mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Besuchermagneten waren auch heuer wieder das Haus der Natur und die beiden Mozartmusen der Internationalen Stiftung Mozarteum mit je rund 5.600 Besuchern. Dahinter folgten das Museum der Moderne Möchsberg mit 3.800 und das Salzburg Museum mit rund 3.000 Interessenten, die die Möglichkeit nutzten, die Sammlungen bei freiem Eintritt zu besichtigen.

Zu den rund 25.000 Besucherinnen in den großen Salzburger Museen Museum der Moderne Mönchsberg, Museum der Moderne Rupertinum, Salzburg Museum, Keltenmuseum, Barockmuseum, Residenzgalerie, Freilichtmuseum, Dommuseum, Haus der Natur und Mozarts Wohnhaus und Mozarts Geburtshaus der Internationalen Stiftung Mozarteum kommen noch 3.800 Besucher, die am Sonntag, 15. Mai, an dem auch der Tag der Familien begangen wurde, die 32 Heimat-, Orts-, Regional und Fachmuseen bei freiem Eintritt besichtigt haben. Somit kamen heuer insgesamt fast 29.000 Interessierte während der Woche der Salzburger Museen in eines der Häuser.

"Man sieht, das trotz ‘ungünstigem Museumswetter‘ das Interesse an dieser Leistungsschau der Salzburger Museen ungebrochen hoch ist", sagte Dr. Haslauer. Dieses Jahr gab es im Gegensatz zum Vorjahr keinen Feiertag während der Museumswoche und während es die ganze Woche über schön war, gab es just am Aktionstag im Freilichtmuseum schlechtes Wetter. Daraus erklärt sich der leichte Rückgang von 3750 Besuchern gegenüber dem Vorjahr. Umso erfreulicher ist, dass die teilnehmenden Regionalmuseen ein Besucherplus um mehr als 50 Prozent verzeichnen konnten

Museumsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer dankte allen Salzburgerinnen und Salzburgern für ihr Interesse und allen beteiligten Museumsdirektoren und Kustoden mit ihren Teams für das große Engagement, die auch heuer zum Erfolg der Museumswoche beigetragen haben. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr ungünstigeren Rahmenbedingungen hat es im Freilichtmuseum, im Dommuseum, im Keltenmuseum und vor allem im Barockmuseum Besucherzuwächse gegeben. "Als Präsident der Michael-Haydn-Gesellschaft freut es mich besonders, dass auch das Michael-Haydn-Museum gut angenommen wurde", sagte Dr. Haslauer. Besonders bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit dem Musikum Salzburg.

Widmann: Viele Familien kamen in Regionalmuseen

"Es freut mich, dass so viele Salzburgerinnen und Salzburger den Internationalen Museumstag genutzt haben, um den heimischen Regionalmuseen einen Besuch abzustatten. Dass der Aktionstag der Salzburger Regionalmuseen gleichzeitig mit dem Internationalen Familientag stattgefunden hat, hat erfreulicherweise viele Familien angespornt, in dem einen oder anderen Museum Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen." Das betonte Familien- und Volkskulturreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann zur Bilanz des Museumstages in den Salzburger Heimat-, Orts-, Regional- und Fachmuseen. Der Museumstag 2011 bescherte den regionalen Museen einen Besucherrekord. Insgesamt wurden am vergangenen Sonntag rund 3.800 Besucher in jenen 32 Salzburger Regionalmuseen gezählt, die sich am Aktionstag beteiligt haben. Im Vorjahr waren es rund 2.400 Besucherinnen und Besucher, im Jahr 2009 rund 1.980. Etliche Angebote waren anlässlich des Internationalen Familientages auf Familien zugeschnitten.

In einigen Museen wurden ganz beachtliche Besucherzahlen erreicht. Dazu zählen das Museum Burg Golling (348 Besucher), Museum im Einlegerhaus in Obertrum (345), die Hundsmarktmühle in Thalgau (300), das Felberturmmuseum in Mittersill (310), das Museum zum Pulvermacher in Elsbethen (210) und das Museum Kuchl (207). "Dass heuer wesentlich mehr Besucher in die Regionalmuseen kamen, zeigt, dass es unsere Museen und die dort ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen, einen Museumsbesuch zu einem Erlebnis werden zu lassen. Die Salzburger Regionalmuseen haben wieder einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und sich kräftig in Erinnerung gerufen. Davon profitiert die gesamte Museumslandschaft", betonte Landesrätin Widmann. p115-37