Menschen einander näherbringen

Widmann: Volkskulturelle Kontakte zwischen Salzburg und Kroatien gestärkt

Salzburger Landeskorrespondenz, 06.09.2011
 

(LK)  Eine Delegation der Salzburger Volkskultur stattete den kroatischen Partnern in Zemunik, Zadar, Skradin und Dubrovnik kürzlich einen Besuch ab, nachdem in den vergangenen Jahren bereits mehrere Begegnungen in Zusammenarbeit mit dem Salzburger Kulturverein Hrvatski san in Salzburg stattgefunden haben. So gab es zum Beispiel Begegnungen vor dem Salzburger Heimatwerk mit der Brauchtumsgruppe Straßwalchen und der kroatischen Tanz- und Musikgruppe Lindjo. "Initiativen wie diese kulturellen Begegnungen entstehen aus der Überzeugung, dass durch volkskulturelles Miteinander Gemeinschaft gestärkt werden kann und dass das Wissen voneinander der erste Schritt zu einem Verständnis füreinander ist", erklärte die für die Volkskultur ressortzuständige Landesrätin Dr. Tina Widmann gegenüber der Salzburger Delegation unter der offiziellen Leitung von Hofrätin Dr. Monika Kalista, Leiterin der Abteilung Kultur, Gesellschaft, Generationen des Landes Salzburg.

Die Salzburger wurden überall offiziell herzlich willkommen geheißen, sodass die Freundschaften durch die Einladung nach Kroatien vertieft werden konnten. Die Brauchtumsgruppe Salzburg-West, die Weberhäusl-Musi und das Lainerhof-Quartett trafen in Dubrovnik die Tänzerinnen und Tänzer der Gruppe Lindjo in deren Heimat wieder. Zuvor gab es einen offiziellen Empfang im Bürgermeisteramt, wo bei den Gesprächen mehrfach auf die Gemeinsamkeiten der Städte Salzburg und Dubrovnik als Weltkulturerbestädte, als Festspielstädte, Universitäts- und Bischofsstädte hingewiesen wurde, und von kroatischer Seite der baldige EU-Beitritt ein dringendes Thema war.

Im Nationalpark Krka mit seiner eindrucksvollen Gestaltung, der wunderbaren Naturlandschaft und den imposanten Wasserfällen wurde mit den Verantwortlichen über Künstleraustausch sowie den Wunsch eines Austausches von Erfahrungen mit dem Nationalpark Hohe Tauern und dem Salzburger Freilichtmuseum gesprochen.

"Die herzliche Gastfreundschaft und das Erleben mitreißender Lebensfreude hat diese Reise zu einem großen Erlebnis werden lassen. Es sind Freundschaften entstanden, die sicher auch in den kommenden Jahren Begegnungen ermöglichen werden", ist Dr. Kalista als Delegationsleiterin überzeugt. p199-60

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