Robert Pienz neuer Vorsitzender des Landeskulturbeirates

Brenner: Konstruktive Zusammenarbeit und spannende Impulse aus diesem wichtigen Beratungsgremium zu erwarten

Salzburger Landeskorrespondenz, 10.02.2012
 

(LK)  Die 24 Mitglieder des neu gewählten Salzburger Landeskulturbeirats traten gestern,  Donnerstag, 9. Februar, zu ihrer ersten, konstituierenden Sitzung zusammen. Zum Vorsitzenden dieses in Salzburg auch gesetzlich verankerten Beratungsgremiums für die kulturpolitisch Verantwortlichen des Landes wurde mit großer Mehrheit Robert Pienz gewählt. Stellvertretende Vorsitzende ist Julia Lepka-Fleischer. Die Amtsperiode des neuen, insgesamt 9. Landeskulturbeirats dauert vier Jahre, also bis Ende 2015.

"Noch nie gab es so viele Nominierungen für den Landeskulturbeirat wie dieses Mal, nämlich mehr als 90. Die nun gewählten 24 Persönlichkeiten sind allesamt anerkannte Expertinnen und Experten in ihren Fachbereichen und haben sich bereits vielfach durch ihre hervorragende Arbeit im Kulturleben ausgezeichnet. Sie decken einen breiten Querschnitt durch Salzburgs Kultur- und Bildungslandschaft ab und bilden ein hochprofessionelles Beratungsgremium mit Kompetenzen in der ganzen Breite und Vielfalt des Salzburger Kultur- und Geisteslebens. Ich bin überzeugt davon, dass wir zahlreiche, sehr wertvolle Impulse und Anregungen für die Kulturpolitik der kommenden Jahre erwarten dürfen und freue mich schon auf eine konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit", erklärte Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner heute, Freitag, 10. Februar.

Der Landeskulturbeirat für die Periode 2012 bis 2015 setzt sich aus 24 Personen zusammen, davon wurden acht von der Landesregierung und 16 vom Wahlkollegium berufen.  

Acht Mitglieder von der Landesregierung berufen

Von der Landesregierung wurden folgende acht Personen für die 9. Funktionsperiode in den Landeskulturbeirat berufen:

Kunst: Elisabeth Fuchs (Junge Philharmonie Salzburg, Leiterin der Kulturvereinigung), Herman Seidl (Fotograf, Mitarbeiter im Fotohof), Gerhard Schmid (Vorsitzender des Kuratoriums der Bachgesellschaft), Helga Besl (Pro Arte Hallein), Markus Grüner-Musil (Künstlerischer Leiter der ARGEkultur, Mitbegründer von Gold Extra).

Volkskultur: Dieter E. Schaffer (Präsident des Salzburger Chorverbandes).

Wissenschaft und Bildung: Walter Spielmann (Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen), Iwan Pasuchin (Komponist und promovierter Pädagoge und Medienpädagoge).

16 Mitglieder von Wahlkollegium berufen

Ein Wahlkollegium, bestehend aus vier Mitgliedern des Landeskulturbeirates der vergangenen Periode sowie insgesamt drei Vertreterinnen beziehungsweise Vertreter des Landes Salzburg aus den Bereichen Kunst, Volkskultur, Wissenschaft (Peter Arp, Peter Keller, Leo Fellinger, Martin Wiedemair, Franz Wasner, Lucia Luidold und Claudia Prommegger), berief in geheimer Wahl zusätzlich folgende 16 Personen in den Landeskulturbeirat:

Kunst: Michaela Gründler (Chefredakteurin Straßenzeitung Apropos, Vorsitzende des Salzburger Frauenmediennetzwerkes), Elisabeth Schneider (Geschäftsführerin von "Das Zentrum" in Radstadt), Roman Höllbacher (Künstlerischer Leiter der Initiative Architektur), Julia Lepka-Fleischer (Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Tanz, Theater, Film, Musik wie Salzburg Biennale, Aspekte, Theater Ortszeit), Petra Nagenkögel (Autorin, Geschäftsführerin Literaturverein PROLlT), Robert Pienz (Künstlerischer Leiter Schauspielhaus Salzburg), Paul Estrela (Technolabel Estrela Records, Mitbegründer der Schmiede Hallein), Nabila Irshaid (Bildende Künstlerin in Salzburg, Initiatorin einer Sommerakademie in Ramallah), Emilie Mayer (Mitarbeiterin der Schmiede Hallein und von subnet).

Volkskultur: Berta Wagner (Geschäftsführerin Forum Salzburger Volkskultur, Obfrau des Salzburger Volksliedchors), Zoran Sijakovic (Obmann des Kulturvereins Danica).

Wissenschaft und Bildung: Rudolf Mosler (Universität Salzburg), Laila Huber (Kulturanthropologin und Kulturmanagerin), Barbara Eder (Erwachsenenbildung im Verein VIELE und für das Projekt MINERVA), Werner Pichler (Pädagogischer Direktor des Berufsförderungsinstitutes BFI Salzburg), Silke Geppert (Dozentin Universität Salzburg und Mozarteum). q32-35