Lösung für Tresterer in greifbarer Nähe

Widmann: Aussicht auf gemeinsame Bewerbung aller Tresterer- Gruppen um den Titel immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe

Salzburger Landeskorrespondenz, 28.02.2012
 

(LK)  Mit der Aussicht auf eine gemeinsame Bewerbung aller fünf Tresterer-Gruppen um den Titel immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe endete gestern, Montag, 27. Februar, Abend, der "Tresterer-Gipfel" bei Volkskulturreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann, die die Obmänner der fünf Tresterer-Vereine aus Zell am See, Stuhlfelden, Bruck, Unken und Grödig, deren Stellvertreter sowie Vertreter des Pinzgauer Gauverbandes zu einer gemeinsamen Aussprache eingeladen hatte. Bei dem Gespräch mit dabei waren auch Landtagspräsident Simon Illmer, die Landtagsabgeordneten Waltraud Ebner (sie ist auch Landesobfrau der Salzburger Heimatvereine) und Sonja Ottenbacher, Hofrätin Dr. Monika Kalista, Leiterin der Abteilung Kultur, Gesellschaft und Generationen, sowie Dr. Ulrike Kammerhofer vom Landesinstitut für Volkskunde und Dr. Lucia Luidold, Leiterin des Volkskultur-Referates.

"Ich bin sehr froh, dass alle fünf Tresterer-Gruppen meine Einladung zu einem klärenden Gespräch angenommen und sich an einen Tisch gesetzt haben. Dadurch ist es gelungen, die Missverständnisse, die es offensichtlich gegeben hat, auszuräumen", so Landesrätin Widmann. "Mein Vorschlag, dass es eine gemeinsame Einreichung aller fünf Salzburger Tresterer-Gruppen für das immaterielle Weltkulturerbe der UNESCO gibt, ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Eine Lösung ist in greifbarer Nähe", betonte die Landesrätin weiter. "Eine gemeinsame Einreichung und die Aufnahme in das immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe würde die Bedeutung des Tresterer-Brauches unterstreichen und den vielen engagierten Ehrenamtlichen, die diesen Brauch leben und weitergeben, jene Wertschätzung zukommen lassen, die sie verdienen", so die Volkskulturreferentin. q44-40b