Perfekt für die Zukunft gerüstet

Widmann eröffnete Gedächtnisausstellung im Schloss Ritzen in Saalfelden

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.09.2012
 

(LK)  "Das 1965 gegründete Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen ist eines der größten und bedeutendsten Regionalmuseen im Bundesland Salzburg. Regelmäßig wurden seit der Gründung Teilbereiche des Museums immer wieder neu adaptiert und Schwerpunkte gesetzt. Ich bin stolz darauf, dass das erst vor wenigen Jahren ausgearbeitete Konzept für eine Umstrukturierung mit Betonung einzelner Schwerpunkte und die damit verbundene Neupositionierung des Museums mit so viel Engagement und so viel Professionalität angegangen wurde und zum Teil auch schon abgeschlossen ist." Das betonte Volkskulturreferentin Landesrätin Tina Widmann am Freitagabend bei der Eröffnung einer Gedächtnisausstellung anlässlich des 100. Geburtstages des Gründungsobmannes des Saalfeldener Museumsvereins, Oswald Putzer (1912-1983) im Museum Schloss Ritzen in Saalfelden.

Die erste Etappe des Projekts "Museum 2015" wurde mit der Eröffnung der neuen Krippenabteilung mit Ende des Jahres 2011 abgeschlossen, die zweite Etappe mit der Adaptierung des neuen Sonderausstellungs-Bereiches. Diese umfangreichen Umbau- und Neugestaltungsmaßnahmen mit Gesamtkosten von rund 900.000 Euro werden sowohl vom Museumsverein und der Stadtgemeinde als auch vom Land Salzburg maßgeblich unterstützt, wobei rund 170.000 Euro durch Leader und rund 200.000 Euro aus dem Budget des Referates Volkskultur sowie Erhaltung des kulturellen Erbes und der Salzburg Anleihe aufgebracht werden. "Damit wird die Museumslandschaft im Pinzgau in unmittelbarer Nachbarschaft zum inzwischen europaweit bekannten Bergbau- und Gotikmuseum Leogang aber auch im gesamten Bundesland ganz erheblich attraktiver und der Kulturtourismus um einen Magneten reicher", so Landesrätin Widmann.

Bei Prof. Peter Putzer – er ist der Sohn des 1912 geborenen und 1983 verstorbenen Gründungsobmannes des Saalfeldener Museumsvereins Oswald Putzer – bedankte sich die Volkskulturreferentin für den Weitblick seines Vaters. "Als Gründungsobmann hat er den Grundstein dafür gelegt, dass das Museum Schloss Ritzen entsteht. Unsere Generation darf jetzt die Lorbeeren ernten und das Museum in die nächsten Jahrzehnte führen. Ich bedanke mich auch ganz herzlich beim derzeitigen Museumsvereinsobmann Ing. Klaus Linzmaier. Er und sein Team sorgten dafür, dass das Museum in seiner Gesamtheit für die Zukunft perfekt gerüstet ist", so Widmann. q207-10