Schütze sein heißt Schützer sein

Widmann beim Verbandsjahrtag der Salzburger Schützen in Bramberg

Salzburger Landeskorrespondenz, 12.04.2013
 

(LK)  "Zu allen Zeiten waren die Schützen immer wieder – jeder auf seine Art – Schützer und Beschützer: des Glaubens, der Heimat und des Brauchtums. Aus der Geschichte lernen, in der Geschichte leben, Geschichte aktiv mitgestalten: Das ist es, was den Schützen im 21. Jahrhundert ausmacht. Der Schütze braucht nicht mehr mit der Waffe in der Hand gegen einfallende Feinde zu Felde ziehen. Heute ist der Schütze Schützer und Beschützer von Werten, die die Zeit überdauert haben. Bei den Schützen hat der Glaube an Grundwerte und Kameradschaft die Zeiten überlebt und ist heute wichtiger denn je." Das betonte Volkskulturreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann heute, Freitag, 12. April, beim Jahrtag des Landesverbandes Salzburger Schützen in Bramberg am Wildkogel.

Gerade in der heutigen Zeit sei es eine große Aufgabe, die Ideale und Werte unserer Ahnen und Freiheitshelden nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sondern sie zu pflegen und weiterzuentwickeln. "Diese Ideale der Schützengemeinschaft sind Treue, Heimat und Vaterland, Muttersprache, Wehrbereitschaft in der Landesverteidigung, Freiheit und Würde des Menschen, Kameradschaft, Ehrlichkeit, Toleranz, Respekt und Verantwortung", so die Landesrätin. Dass die Flamme dieser Werte in den Herzen der heutigen Schützen immer noch brenne, werde durch die Teilnahme an Prozessionen, Feierlichkeiten und Aufmärschen ebenso gezeigt wie in der beeindruckenden Jugendarbeit und in der sozialen Verantwortung der einzelnen Vereine, unterstrich Widmann. r82-114