Salzburger Museumswoche fand wieder großen Zuspruch

Haslauer: 26.428 Interessierte in den "großen" Salzburger Museen / Widmann: 2.300 Besucher in den Regionalmuseen am 12. Mai

Salzburger Landeskorrespondenz, 15.05.2013
 

(LK)  Mit 26.428 Besucherinnen und Besuchern in Salzburgs "großen" Museen sowie rund 2.300 Gästen in den Salzburger Regionalmuseen lässt sich die Bilanz der diesjährigen "Woche der Salzburger Museen", in der zwischen 6. und 12. Mai zahlreiche Museen gratis besichtigt werden konnten, erneut sehen. "Wir haben wieder ein ausgezeichnetes Ergebnis bei dieser inzwischen bewährten Aktion erreicht. Zahlreiche Salzburgerinnen und Salzburger haben die Gelegenheit genutzt, die heimischen Museen zu besuchen und an den Sonderprogrammen teilzunehmen. Mein Dank gilt dafür allen Museumsdirektorinnen und -direktoren sowie deren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", betonte Museumsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer, der die "Woche der Salzburger Museen" in Kooperation mit Volkskulturreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann initiiert hatte.

An der Aktion beteiligten sich Mozarts Geburtshaus und Mozart-Wohnhaus, Haus der Natur, Museum der Moderne Mönchsberg, Dommuseum, Salzburg Museum (mit seinen Häusern Neue Residenz, Panorama Museum, Volkskunde Museum, Spielzeug Museum), das Keltenmuseum Hallein und das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain. Diese Museen konnten jeweils an einem speziellen Aktionstag während der "Woche der Salzburger Museen" sowie alle gemeinsam zum Abschluss der Aktion am Sonntag, 12. Mai, unentgeltlich besichtigt werden. Lediglich die Residenzgalerie Salzburg und das Museum der Moderne Rupertinum standen wegen Umbau- beziehungsweise Sanierungsarbeiten nicht für einen Gratisbesuch zur Auswahl.

Besuchermagneten unter den "großen" Museen waren in diesem Jahr die Häuser des Salzburg Museums mit 6.739 Interessierten, wobei hier das Spielzeugmuseum mit 2.703 großen und kleinen Gästen besonders beliebt war, sowie die beiden Häuser der Internationalen Stiftung Mozarteum – Salzburg Mozarts Geburtshaus und Mozart-Wohnhaus – mit insgesamt 6.571 Besucherinnen und Besuchern sowie das Haus der Natur mit 5.767 Interessierten. 

"Hot spots" des Museumstages 2013 in den Regionalmuseen

Am Sonntag, 12. Mai, dem Internationalen Museumstag, haben zum Abschluss der "Woche der Salzburger Museen" nicht nur die "großen" Häuser in der Landeshauptstadt und Umgebung ihre Pforten bei freiem Eintritt geöffnet, sondern auch zahlreiche Regionalmuseen in allen Bezirken. Insgesamt wurden in den 27 teilnehmenden Regionalmuseen rund 2300 Besucher gezählt. Spitzenreiter war eindeutig das Museum Burg Golling im Tennengau mit 246 Interessierten. Zu den "Hot Spots" des Museumstages 2013 können aber auch gezählt werden: das Stiftsmuseum Mattsee im Flachgau mit 169, das Michael-Haydn-Museum in der Stadt mit 167 und das Museum Bramberg im Pinzgau mit 137 Gästen. Im Pongau konnte die Burg Klammstein in Dorfgastein rund 120 Gäste anlocken.

"Viele Salzburgerinnen und Salzburger, aber auch viele Besucher/innen aus Nah und Fern haben den Internationalen Museumstag genutzt, um den heimischen Regionalmuseen einen Besuch abzustatten. Gemäß dem Motto des heurigen Museumstages 'Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten: Museen machen mit!' haben die 27 mitmachenden Regionalmuseen in allen Bezirken die Chance genutzt, durch ihre attraktiv ausgestellten Kulturschätze vor allem die jüngere Bevölkerung an die Lebens- und Arbeitsbedingungen vergangener Zeiten zu erinnern und durch Aufzeigen von Zusammenhängen verständlich zu machen. Schließlich sind es die jungen Menschen, die die Zukunft einmal mitgestalten. Und nirgendwo wird das Zusammenspiel zwischen Vergangenheit und Zukunft deutlicher als in unseren Regionalmuseen." Das betonte Volkskulturreferentin Landesrätin Dr. Tina Widmann zur Bilanz des Museumstages der Salzburger Regionalmuseen.

"Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Regionalmuseen und den dort ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich am heurigen Museumstag beteiligt haben und den großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern ein unvergessliches Erlebnis geboten haben", so Widmann weiter. Die Regionalmuseen haben sich zum Museumstag ein buntes Programm einfallen lassen und haben in vielen Sonderprogrammen auch berücksichtigt, dass der Tag der Salzburger Museen gleichzeitig auch Muttertag war. r109-40a