Fakten zum geplanten Tempo 80

Glaeser: Stickstoffdioxid-Jahresgrenzwert wird sowohl an der A10 als auch an der A1 überschritten / Faktenblatt auf Landes-Website
Salzburger Landeskorrespondenz, 29. October 2013

(LK)  "Der Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) wird nicht nur entlang der A10-Tauernautobahn im Salzburger Zentralraum überschritten, sondern auch im Nahbereich der Salzburger Stadtautobahn A1. Dieser Autobahnabschnitt ist mit mehr als 90.000 Fahrzeugen pro Tag eine der am stärksten befahrenen Straßen Österreichs." Dies erklärte heute, Dienstag, 29. Oktober, der Leiter der Umweltschutzabteilung des Landes Salzburg, Hofrat Dr. Othmar Glaeser. Im Nahbereich der A1 gebe es, so Glaeser, erhebliche Überschreitungen des Jahresgrenzwertes (35 μg/m³ gemäß Immissionsgesetz Luft) in einem Korridor von rund 200 Metern beidseits der Stadtautobahn. "Der Verursacher ist klar und eindeutig der Straßenverkehr, wobei vor allem dieselbetriebene Motoren überwiegen. Durch Tempo 80 kann die Stickstoffdioxidbelastung um etwa 13 Prozent gesenkt werden. Neben der Reduktion der Belastung mit Stickstoffdioxid gibt es eine Lärmreduktion in der Höhe von 1,7 Dezibel (das entspricht rund 30 Prozent weniger Verkehrsaufkommen) für die rund 3.200 Anrainer", so Glaeser und rechnete vor: "Tempo 80 gegenüber Tempo 100 ergibt einen Zeitverlust von eineinhalb Minuten auf diesem Autobahnabschnitt."

Die Umweltschutzabteilung hat ein Faktenblatt zusammengestellt, das auf der Landes-Website unter www.salzburg.gv.at/fakten_zum_tempo80.pdf heruntergeladen werden kann. r240-60b