Auszeichnung für Stabsstelle für Chancengleichheit

CAF-Gütesiegel bei Verwaltungsmesse verliehen

Salzburger Landeskorrespondenz, 28.03.2014
 

(LK)  Die Stabsstelle für Chancengleichheit, Anti-Diskriminierung und Frauenförderung erhielt gestern, Donnerstag, 27. März, bei einem Festakt bei der Verwaltungsmesse in Wien das CAF-Gütesiegel "Effektive CAF-User" verliehen. Überreicht wurde die Auszeichnung von Sektionschefin Mag. Angelika Flatz, Leiterin der Sektion III des Bundeskanzleramts, bei der Verwaltungsmesse in Wien. Nach einem intensiven Qualitätsentwicklungsprozess, der etwas mehr als ein Jahr gedauert hat und von der Organisationsberatung im Landesdienst begleitet wurde, ist die Stabsstelle für Chancengleichheit nach der Bezirkshauptmannschaft Zell am See die zweite Dienststelle im Land Salzburg, die dieses Gütesiegel erhalten hat. Österreichweit gibt es nunmehr vier "Effektive CAF-User"-Verwaltungsdienststellen und mehr als 100 CAF-Anwender/innen.

"Das CAF-Gütesiegel bestätigt der Stabstelle für Chancengleichheit die korrekte Verwendung des CAF als Qualitätsmanagement-Instrument und die Effektivität des eingeschlagenen Weges zur Weiterentwicklung im Sinne des Qualitätsmanagements", betonte Sektionschefin Flatz. In der Stabsstelle für Chancengleichheit werde auf Verwaltungsinnovation im Sinne von kontinuierlichen Verbesserungsprozessen in einer selbstlernenden Organisation großer Wert gelegt, um die Organisation ganzheitlich zum Nutzen der Kund/innen, Mitarbeiter/innen und im weiteren Sinne der Gesellschaft weiterzuentwickeln.

CAF (Common Assessment Framework) ist ein Instrument zur Förderung von Qualitätsmanagement in öffentlichen Verwaltungen. Als gemeinsames europäisches Qualitätsbewertungssystem wird CAF auf europäischer, nationaler, regionaler wie auch kommunaler Ebene angewandt. Das Instrument ist als einfach anzuwendende und kostengünstige Selbstbewertung konzipiert und hilft öffentlichen Organisationen, die eigenen Leistungen selber zu verbessern. Dies macht den CAF zu einem optimalen Werkzeug der Modernisierung öffentlicher Verwaltungen. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.caf-zentrum.at.

Aktionsplan von Verbesserungsmaßnahmen konsequent umgesetzt

Im Feedbackbericht kommen der CAF-Experte Johannes Fahrenberger vom Bundesministerium für Finanzen und CAF-Expertin Mag. Elisabeth Freiberger vom Land Steiermark zum Schluss, dass die Stabsstelle für Chancengleichheit, Anti-Diskriminierung und Frauenförderung bestrebt ist, "neue Entwicklungen zu erkennen, zu übernehmen und in der eigenen Organisation mit Augenmaß umzusetzen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit den Methoden moderner Verwaltungsführung vertraut und tragen die Prozesse zur Verwaltungsinnovation und die daraus entstehenden Maßnahmen mit."

Dem Team wurde außerdem bescheinigt, dass der CAF-Prozess sehr engagiert durchgeführt und der sich daraus ergebende Aktionsplan von Verbesserungsmaßnahmen sehr konsequent umgesetzt wurde. Präsentiert hat sich die Stabsstelle für Chancengleichheit anlässlich der Gütesiegelverleihung mit einem Kurzvideo, das gemeinsam mit dem Landes-Medienzentrum erstellt und von diesem produziert wurde. Das Video ist auch auf der Landes-Website veröffentlicht.

"Für die Qualität der eigenen Teamarbeit ausgezeichnet zu werden, tut natürlich gut. Und wir freuen uns darüber sehr", sagte die Leiterin der Stabsstelle für Chancengleichheit, Anti-Diskriminierung und Frauenförderung Mag. Romana Rotschopf bei der Verleihung der Auszeichnung. Neben dem Team der Stabsstelle gebühre der Dank dem Land Salzburg, das die Durchführung des CAF ermöglicht habe und den CAF-Feedbackexpert/innen "für die konstruktive Kritik, das wertschätzende Feedback und den interessanten Reality-Check". Dass drei von vier "Effektive Caf-Userinnen bzw. -User" in der österreichischen Verwaltung von Frauen geführt werden, sei möglicherweise kein Zufall, so Rotschopf. "Das hat einerseits mit den Beurteilungskriterien des CAF wie zum Beispiel Innovation, Kommunikation und Vernetzung zu tun, und andererseits mit Mut und Neugierde – beides Kennzeichen vor allem weiblicher Führungskräfte." s67-41