50 Jahre gelebtes Brauchtum

Haslauer und Schellhorn gratulierten der Brauchtumsgruppe Straßwalchen zum Jubiläum

Salzburger Landeskorrespondenz, 18.05.2014
 

(LK) "Die Brauchtumspflege und die Vereine haben sich in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr als Träger der regionalen Gesellschaft und unserer heimischen Kultur etabliert. Die Brauchtumsgruppe Straßwalchen ist Identitätsstifterin in einer schnelllebigen Zeit. Als Veranstalterin des Maibaumaufstellens und des Kathreintanzes ist sie aus der lokalen Szene nicht wegzudenken." Dies betonte heute, Sonntag, 18. Mai, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Brauchtumsgruppe Straßwalchen, der mit einem Morgensalut der Prangerschützen Henndorf eröffnet wurde. Unter dem Titel "Wellen der Begegnung" trafen einander volkskulturelle Gruppen aus Salzburg und Kroatien, wobei "Jugend und Integration" im Vordergrund standen.

Kulturreferent Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn betonte, gestern, Samstag, 17. Mai, er sei überzeugt, dass diese Akzente nicht deshalb gesetzt werden, weil sie gerade irgendwie modern sind oder heute dabei sein müssen. "Sie spiegeln vielmehr eine neue Zeit. Regionales Brauchtum wird als ein farbiger Tupfen eines bunten Teppichs verstanden, der sich über viele Länder und Kontinente erstreckt. Alle diese Tupfen sind verschieden und anders, aber keiner ist besser oder schlechter. Genau so hat sich auch eine wechselseitige Wertschätzung für Musik, Tänze oder Lebensgewohnheiten oft innerhalb eines Dorfes oder einer Familie entwickelt. Mit diesem Verständnis und gegenseitigem Respekt lässt sich wunderbar miteinander auskommen und feiern", sagte der Kulturreferent.

Landeshauptmann Haslauer und Landesrat Schellhorn dankten dem Verein und seinem Vorstand für die gelebte Brauchtumspflege und das lebendige Vereinsleben. Die tatkräftigen Organisatoren rund um Obmann Josef Weiser sowie die zahlreichen Unterstützer und Mitglieder der Brauchtumsgruppe Straßwalchen tragen durch ihre wertvolle Arbeit wesentlich zur Erhaltung der regionalen Identität bei, wofür ihnen der Dank des Landes gebühre. Diese Arbeit bereichere das Leben vieler Bürgerinnen und Bürger, die Vereine seien dadurch fixer Bestandteil des Gemeindelebens und erfüllen auch eine soziale Funktion. s105-34