Aufdachanlage ist nun Salzburgs größte Fotovoltaikanlage

Schwaiger: Schweighofer Fiber setzt vorbildlichen Weg konsequent fort

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.06.2014
 

(LK)  Am Dienstag, 17. Juni, wurde die neue Fotovoltaikanlage der Firma Schweighofer Fiber in Hallein offiziell eröffnet. Bei einer Führung durch das Unternehmen nahm Energiereferent Landesrat Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger diese Aufdachanlage und somit Salzburgs größte Fotovoltaikanlage offiziell in Betrieb.

Die Fotovoltaik-Dachanlage ist die größte in Salzburg und zählt mit einer Gesamtfläche von 9.669,16 Quadratmetern zu einer der größten Fotovoltaik-Flachdachanlagen in ganz Österreich. "5.932 Module sind seit Beginn des Jahres 2014 auf den Dachflächen des ökologischen Vorzeigebetriebs installiert und liefern mit einer Spitzenleistung von 1.483 Kilowatt stündlich Ökostrom für etwa 400 Haushalte", unterstrich Jörg Harbring, Geschäftsführer von Schweighofer Fiber. "Das Unternehmen leistet einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Energieziele des Landes Salzburg und handelt besonders vorbildlich. Mit dieser Aufdachanlage geht Salzburgs größte Fotovoltaikanlage in Betrieb, ohne dass zusätzliches Grünland dafür verbraucht wird. Das ist ein nachhaltiger Weg, und für Anlagen dieser Art haben wir auch noch viel Potential in Salzburg. Neben der Erzeugung von erneuerbaren Energien zeigt Schweighofer Fiber sehr viel Engagement in der Verbesserung der Energieeffizienz", so Landesrat Schwaiger. "Vor allem für Unternehmen ist Fotovoltaik schon heute eine sehr interessante Technologie, denn sie liefert Strom zu einem Zeitpunkt, zu dem er im Unternehmen auch tatsächlich benötigt wird. Je stärker der Eigenverbrauchsanteil an einer Anlage ist, umso rentabler kann sie auch betrieben werden", so der Energiereferent. Dieser Standort wurde Anfang 2014 gemäß ÖNORM 50001 für ein Energiemanagementsystem zertifiziert.

Und Jörg Habring, Geschäftsführer der Firma Schweighofer Fiber ergänzt: "Wir setzen auf Nachhaltigkeit, indem man die Wertschöpfung der Prozesse bei der Produktion Stück für Stück durch erneuerbare Energien erhöht. Die Effizienz soll schlichtweg gesteigert werden, weil man schließlich das nutzen soll was man hat."

Die Energieerzeugung der Schweighofer Fiber GmbH lieferte im Geschäftsjahr 2013 rund 58 GWh Ökostrom (Vorjahr 42 GWh) aus dem Biomasse-Heizkraftwerk in das öffentliche Netz (Versorgung für etwa 16.500 Haushalte). Gleichzeitig stellte das Unternehmen im Geschäftsjahr etwa 124 GWh (Vorjahr 108 GWh) Fernwärme für Hallein und Salzburg bereit (Versorgung für 14.500 Haushalte) und verkaufte etwa 19.000 Tonnen Lignosulfonat in Form von Ablauge an externe Abnehmer. Das sind neue Rekordmengen, die praktisch ausschließlich unter Verwendung von biogenen Brennstoffen erzeugt wurden. Erdgas, als fossiler Brennstoff, machte nur 0,8 Prozent am Gesamtenergieverbrauch aus. s127-11