Sieben unter einem Dach

Berthold: Sieben Bildungs- und Kultur-Einrichtungen nutzen neues Haus in Lehen für Zusammenarbeit und Synergien

Salzburger Landeskorrespondenz, 23.02.2015
 

(LK)  Vor rund einem halben Jahr übersiedelten die sieben Bildungs- und Kultur-Einrichtungen des ehemaligen Hauses Corso von der Imbergstraße auf das ehemalige Stadtwerke-Areal nach Lehen in Salzburg. Vergangenen Freitag, 20. Februar, wurde das Haus in der Strubergasse 18 offiziell eröffnet.

Der Umzug ist vor allem durch die finanzielle Unterstützung von Stadt und Land Salzburg sowie vom Bundesministerium für Bildung und Frauen möglich geworden. Einen großen finanziellen Beitrag leistete das Land Salzburg.

"Erwachsenenbildung ist heute viel umfassender als früher. Um gute, starke und wirkungsvolle Erwachsenenbildung anzubieten, braucht es einen passenden Standort, der im Stadtwerk bestens geglückt ist", sagte Landesrätin Mag. Martina Berthold bei der Eröffnung. "Auch durch die große finanzielle Unterstützung durch das Land Salzburg bietet das neue Haus vielfältige Möglichkeiten für eine gelungene und effiziente Bildungs- und Zusammenarbeit der sieben Einrichtungen."

Bildung und Kultur im Stadtwerk

Die Arbeitsgemeinschaft und der Verein Salzburger Erwachsenenbildung, die BiBer Bildungsberatung, das Institut für Medienbildung, der Verein zur Förderung internationaler Solidarität Intersol, die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, das Salzburger Bildungswerk und die Società Dante Alighieri sind an der neuen Adresse zu finden. "Vor etwa fünf Jahren haben wir mit den Überlegungen bezüglich eines Umzuges begonnen. Umso größer ist heute die Freude, hier im Stadtwerk angekommen zu sein", so Dr. Martin Wiedemair, Geschäftsführer der ARGE Salzburger Erwachsenenbildung.

Barrierefreiheit und Synergien

Der ausschlaggebende Grund für einen Umzug war die fehlende Barrierefreiheit im Gebäude in der Imbergstraße. Sämtliche Räumlichkeiten im Stadtwerk sind nun barrierefrei zugänglich. In den Gesprächsrunden bei der Eröffnung wiesen die Vertreterinnen und Vertreter der neuen sieben Einrichtungen auf weitere Vorteile des neuen Standorts hin: gute Verkehrsanbindung, neue und moderne Räumlichkeiten sowie viele Möglichkeiten für Synergien.

"Ein besonderes Extra des Hauses ist, dass es in ein breites Netzwerk eingebunden wurde", sagte Wiedemair über den "Bildungs- und Kulturcampus". Damit sei das Stadtwerk ein idealer Bildungsstandort. "Wir denken dabei nicht nur an mehr Kooperationsmöglichkeiten innerhalb des Hauses, sondern auch an neue Kooperationen mit Einrichtungen in der Nachbarschaft." Ob Volkshochschule, Stadt-Bibliothek, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Galerie Fotohof oder Stadtgalerie – die Konzentration an Bildungseinrichtungen im Stadtwerk ist hoch.

Auch für Dr. Günther Signitzer, Vorsitzender der ARGE Hausgemeinschaft und Direktor des Salzburger Bildungswerks, geht "Kooperation klar vor Konkurrenz": "Die Chance, an diesem Standort gemeinsam gute Bildungs- und Kulturarbeit zu machen, werden wir mit Sicherheit nutzen." t41-55