Bericht zur Förderung von Biomasse-Fernheizwerken zur Kenntnis genommen

Beschluss des Finanzüberwachungsausschusses des Salzburger Landtags

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.02.2015
 

(LK)  Mit einem Bericht des Salzburger Landesrechnungshofes betreffend die Förderung von Biomasse-Fernheizwerken beschäftigte sich heute, Mittwoch, 25. Februar, unter dem Vorsitz von LAbg. Friedrich Wiedermann (fraktionslos) der Finanzüberwachungsausschuss des Salzburger Landtags. Der Bericht wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.

Im Allgemeinen behandelt der Bericht die Prüfung der Praxis des Landes Salzburg bei der direkten und indirekten Förderung von Biomasse-Fernheizwerken im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und die energiepolitische, beziehungsweise ökologische Zweckmäßigkeit.

Der Bericht kann im Internet abgerufen werden, die Ergebnisse des Berichts können auch in der Meldung der Landeskorrespondenz vom 11. August 2014 "Klare Ziele sind für Masterplan Energie 2020 zu definieren" nachgelesen werden.

LAbg. Ing. Mag. Roland Meisl (SPÖ) betonte, dass es wichtig sei, dass die Energie-Versorgungssicherheit auch weiterhin gewährleistet bleibe, dass hier jahrelang ein Masterplan gefehlt habe und die SPÖ diesbezüglich eine wichtige Initiative gestartet habe.

LAbg. Rupert Fuchs (Grüne) erklärte, dass durch die Biomasse-Heizkraftwerke jährlich rund 100 Millionen Liter Heizöl eingespart werden würden und man vor allem im Pongau nun die Wäsche wieder im Freien ohne "Heizölgeruch" aufhängen könne.

Landesrat Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger erklärte, dass Biomasse das Eineinhalbfache an Energie von Wasserkraft bringe und ein wichtiger Faktor für erneuerbare Energie sei. Durch viele dezentrale Werke im Bundesland habe auch in den vergangenen Jahren die Mobilisierung an Biomasse-Heizkraftwerken besser stattgefunden, als es noch vor Jahren der Fall war. t43-10