Ein Fest im Zeichen der Kunst

Schellhorn verlieh 22 Kunstpreise des Landes 2015 / Tätigkeitsbericht "Kunst und Kultur 2015" erschienen

Salzburger Landeskorrespondenz, 09.12.2015
 

(LK)  Bei einem Fest der Kunst in der Salzburger Residenz übergab heute, Mittwoch, 9. Dezember, Abend Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn offiziell die Kunstpreise des Landes Salzburg aus dem Jahr 2015 an die Preisträgerinnen und Preisträger. Für die heute hier vergebenen Preise und Stipendien – 22 an der Zahl – wendet das Land insgesamt rund 130.000 Euro auf.

Kulturlandesrat Schellhorn begrüßte die Kulturschaffenden und Kunstinteressierten "zu einem Festabend im Zeichen der Kunst und Kultur. Die Kunstpreisverleihung, die 2006 erstmalig stattfand, ist mittlerweile zu einem fixen Datum im Salzburger Kulturkalender geworden. Die hohe Besucheranzahl zeigt nicht nur, dass die Salzburger Kunstszene sehr aktiv ist, sondern auch, dass ein großes Interesse an der Gegenwart und an der Zukunft des Kulturlandes Salzburg herrscht. Das Land Salzburg möchte mit seinen Preisen und Stipendien die Künstlerinnen und Künstler würdigen, ermutigen, unterstützen sowie Kunst und Kunstschaffen ermöglichen. Für die heute hier vergebenen Preise und Stipendien wendet das Land insgesamt rund 130.000 Euro auf. In diesem Kontext darf auch Geld als ein Ausdruck von Wertschätzung verstanden werden", betonte Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn bei der Verleihung der Preise.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2015

Ausgezeichnet wurden Ilse Aichinger (Großer Kunstpreis für Literatur), Frank Louis (Keramikpreis), Brigitte Naprudnik (Slavi-Soucek-Arbeitsstipendium für Grafik), Oswald Putzer (Skulpturenpreis), Elisabeth Schmirl (Jahresstipendium Bildende Kunst), Thomas Fürhapter (Jahresstipendium Film), Laura Freudenthaler (Jahresstipendium Literatur), Reinhold Schinwald (Jahresstipendium Musik), Maria Morschitzky (Landespreis für Medienkunst), Karen Köhler (Rauriser Literaturpreis), Birgit Birnbacher (Rauriser Förderungspreis), Marika Kendlbacher, die Volksschule Werfen (Kulturvermittlung in Schulen), das Theater ecce (Landespreis für Kulturarbeit), Martin Löcker, Frank Viktor Schlick, Luis Valdivia, Sebastian Kober, Micha Elias Pichlkastner, Marco Döttlinger (Landespreis für elektronische Musik "Elektronik-Land"), das Bramberger Obstprojekt, eine Initiative des Kulturvereins Tauriska und des Obst- und Gartenbauvereins Bramberg (Volkskulturpreis/Hauptpreis) sowie das Salzburger VolksLiedWerk, das Salzburg Museum und Mariloise Jordan (Volkskulturpreis/Förderpreise).

Festrednerin Susanne Scholl

Die heurige Kunstpreisverleihung prägte die Journalistin Susanne Scholl als Festrednerin zum Thema "Was Sprache kann". Für die musikalische Begleitung sorgten die Interpretinnen und Interpreten des Österreichischen Ensembles für Neue Musik (oenm) mit Werken des Preisträgers Reinhold Schinwald (Jahresstipendium Musik). Präsentiert wurden Videos über die Preisträgerinnen und Preisträger, gestaltet von der media-cooperation.com-Filmproduktion. Moderiert wurde die Festveranstaltung von Karin Buttenhauser (ORF Salzburg) und Marcus Hank (Autor, Regisseur).

Tätigkeitsbericht Kunst & Kultur 2015 erschienen

Parallel zur Kunstpreisverleihung ist heute auch der Tätigkeitsbericht "Kunst & Kultur 2015" erschienen. Er wurde von der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft des Landes herausgegeben und gibt einen Überblick über die verschiedenen Kunstsparten und Förderbereiche sowie über das Kultur-Budget. Der 100 Seiten starke Bericht kann unter www.salzburg.gv.at/kultur abgerufen werden.

Schellhorn: "Der 'Kunst & Kultur 2015'- Bericht hat zum Ziel, jenes kulturelle Geschehen sichtbar zu machen, das vom Land gefördert wird. Wie viel das umfasst, wird anhand dieses 100-Seiten-Berichts deutlich: von großen Museen wie das Museum der Moderne über kleinere Regional-Museen und -Projekte bis hin zu Atelieraufenthalten in Paris oder China."

Für das Jahr 2016 sieht Kulturlandesrat Schellhorn folgende Dringlichkeiten: "Auch im nächsten Jahr haben wir uns gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kulturverwaltung viel vorgenommen: An vorderster Stelle steht, einen Kulturentwicklungsplan für das Land Salzburg zu erarbeiten, weiters die Neugestaltung der Kulturpreise-Landschaft und eine Novellierung des Kulturförderungsgesetzes, mit welchem dem Landeskulturbeirat effektivere Strukturen gegeben werden." t288-63 (sab/sm)

Weitere Informationen: Mag. Johanna Jenner, Büro Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn, Tel.: 0662/8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.