Salzburg 20.16 – Vielfalt und Veränderung

Haslauer: Impulse setzen und Spielräume für Kreatives, Neues und Innovatives schaffen / Vielfältiges Programm "Salzburg 20.16"

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.12.2015
 

(LK)  Wien im Jahr 1815: Hinter Europa liegt mehr als ein Jahrzehnt voller Irrungen und Wirrungen. Die napoleonischen Kriege haben die politische Landkarte umgepflügt. Die wichtigsten Staatsmänner Europas arbeiten an einer neuen Architektur für den Kontinent. Auch das ehemalige Erzbistum Salzburg ist betroffen: Es kommt zu Österreich.

Seit 200 Jahren ist Salzburg nun Teil Österreichs. Ein Anlass, nachzudenken. Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Das umfangreiche Programm von "Salzburg.2016" wird bestimmt durch Vielfalt und Veränderung, neue Ideen und traditionelle Werte. Es  hat sich eine profunde, sensible – auch kritische – Rückschau zum Ziel gesetzt und versucht einen Ausblick in die Zukunft unseres Landes.

"Das Jubiläum ist Anlass für das Land Salzburg, über die Vergangenheit, die Gegenwart und vor allem über die Zukunft nachzudenken. Beleuchtet werden die Entwicklungen des Landes vom historischen Ausgangspunkt des Jahres 1816 an bis zu seiner heutigen Position im europäischen Kontext. Das Gedenkjahr gibt den Anstoß zu einer differenzierten und durchaus kritischen Reflexion und versucht einen Ausblick in die Zukunft unseres Landes. Wir wollen Impulse setzen und Spielräume für Kreatives, Neues und Innovatives schaffen", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer heute, Dienstag, 29. Dezember, zu den Zielen des Veranstaltungsreigens im Jubiläumsjahr.

Ganz Salzburg feiert

Die Bandbreite der Projekte, die in den nächsten Monaten in allen Bezirken zur Umsetzung kommen, ist sehr groß: Konzerte, Theater, Kabarett und Darstellende Kunst, Film, Literatur, Wissenschaft und Bildung sowie Projekte im Bereich der Infrastruktur. Im Mittelpunkt steht die große Landesausstellung im Salzburg Museum "Bischof. Kaiser. Jedermann.", die von 30. April bis 30. Oktober 2016 zu sehen sein wird.

Die Salzburger Festspiele sowie viele weitere Kulturveranstalter greifen das Jubiläumsjahr thematisch auf. Weitere Programmpunkte sind unter anderem die farbenprächtige Anton-Wallner-Gedenkfeier am 21. Februar, bei der Schützen-Kompanien und Garden aus ganz Salzburg sowie dem benachbarten Süd- und Nordtirol zur Festmesse im Salzburger Dom erwartet werden, Jugendprojekte und Workshops zu Salzburgs Zukunft, die von der Robert-Jungk-Bibliothek und dem Verein Akzente organisiert werden, das "Zukunftslabor" mit seiner "autonomen Zone" für die Entwicklung zukunftsweisender Projekte mit Langzeitwirkung, der große Festakt am 14. April 2016 zum Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags von München, in dem die Habsburger und die Wittelsbacher das Schicksal Salzburgs besiegelt haben und ein buntes Fest der Volkskulturen von 8. bis 10. Juli 2016. Darüber hinaus gibt es vielfältige Ausstellungen in 18 Regionalmuseen in Stadt und Land Salzburg und während des ganzen Jahres Veranstaltungen mit Musik, Theater, Kabarett, Bildender Kunst, Literatur sowie Festivals, Jugendprojekte, Workshops, Filme und eine Reihe von Publikationen.

Für die Umsetzung des Gesamtprogramms stellt der Bund insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Salzburg bringt eine Million Euro auf. Die Stadt Salzburg steuert 750.000 Euro für die Landesausstellung im Salzburg Museum bei. Alles Wissenswerte und ein Online-Veranstaltungskalender sind auf der Website www.salzburg2016.at zu finden. t306-20 (kg/ram)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: 0662/8042-2325, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.