Mit Biomasse preisstabil und günstig heizen

Schwaiger: Brennholz, Pellets und Hackgut sind auch in Zeit niedrigster Ölpreise verlässliche Energie aus der Region

Salzburger Landeskorrespondenz, 19.02.2016
 

(LK)  Während sich Ölheizungsbetreiber über die im vergangenen Jahr gesunkenen Ölpreise freuen, konnten sich jene Salzburger Haushalte, die mit Pellets, Brennholz, Hackgut oder Nahwärme aus Salzburg heizen, all die Jahre darauf verlassen, dass ihre Energie preisstabil und günstig ist. Pellets, Brennholz oder Hackgut sind seit zehn Jahren deutlich günstiger als Heizöl. Im Durchschnitt lag die Ersparnis bei 40 bis 70 Prozent. Aktuell (Jänner 2016) ist Heizöl um zwölf Prozent teurer als Pellets und um 62 Prozent teurer als Brennholz. So ersparte sich eine durchschnittliche Salzburger Familie in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt mehr als 1.000 Euro pro Jahr an Brennstoffkosten, wenn sie ihr Haus mit Pellets anstatt Heizöl versorgte.

„Der regionale Energieträger Holz ist unabhängig von unberechenbaren Ereignissen auf der weltpolitischen Bühne, welche die Preisentwicklung von Rohöl unkalkulierbar machen. Holz ist daher auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Wärmeversorgung. Zudem schützt Holz als erneuerbarer Energieträger unser Klima und ist ein wesentlicher Baustein der Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050 und Teil der Ziele für den Masterplan Klima+Energie 2020. Wir unterstützen die Bürgerinnen und Bürger bei der Energieförderung auch aktiv bei der Umstellung ihrer Heizung von Öl auf preisstabile und klimaschonende Biomasse. Diese Energieförderung umfasst Pellets-, Hackgut- und Scheitholzheizungen sowie Fernwärmeanschlüsse aus Bioenergie und Mikronetze ohne Fremdverkauf“, sagte Energielandesrat Josef Schwaiger heute, Freitag, 19. Februar.

Wertschöpfung bleibt in Salzburg

Heizen mit Holz hält auch die Wertschöpfung in der Region. Wie eine Studie der Österreichischen Energieagentur am Beispiel der Region Hartberg gezeigt hat, ist die regionale Wertschöpfung pro Kessel bzw. Anschluss um 1.000 Euro pro Jahr höher als bei fossil betriebenen Kesseln. Für Salzburg heißt das, dass durch die Umstellung der verbliebenen Ölkessel auf Biomasse eine zusätzliche regionale Wertschöpfung von 53 Millionen Euro pro Jahr generiert werden könnte. 160219_11 (ram/sm)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: 0662/8042-2700, Mobil: 0664/3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.