60 Portraits von Menschen aus Salzburg

Salzburg 20.16 als Anlass für Kooperation der Verlagshäuser Jung und Jung und Otto Müller
Salzburger Landeskorrespondenz, 08. March 2016

(LK)  2016 ist es 200 Jahre her, dass das ehemalige Erzbistum Salzburg endgültig der Habsburgermonarchie zugeschlagen wurde und somit österreichisch wurde. Das Jubiläumsjahr ist Anlass für eine Kooperation der beiden Verlagshäuser Jung und Jung und Otto Müller bzw. von Jochen Jung und Arno Kleibel. Die Idee stammt von Friedrich Urban, Geschäftsführer der Salzburg 20.16 GmbH. Die beiden Verleger haben gemeinsam mit finanzieller Unterstützung von "Salzburg 20.16" das Buch "Menschen aus Salzburg" herausgebracht, das heute, Dienstag, 8. März, vorgestellt wurde. 60 Autorinnen und Autoren, die entweder in Salzburg geboren, aufgewachsen, wohnhaft waren oder noch sind, haben sich jeweils eine Salzburgerin oder einen Salzburger ihrer Wahl ausgesucht und portraitiert.

Einer von den 60 Autoren ist Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der in seinem Beitrag den Salzburger Herbert von Karajan beschreibt.

Bei "Menschen aus Salzburg" handelt es sich um berühmte Personen wie Trakl, Mozart oder Bernhard, aber auch um vergessene oder bisher unbekannte Menschen. Entstanden ist so ein bewegtes wie bewegendes Gruppenbild einer Stadt und ihrer Umgebung. Das Buch ist um 22 Euro (Jung und Jung Verlag) im Buchhandel erhältlich.

Als Salzburg österreichisch wurde, war das zunächst einmal die Verabschiedung Salzburgs in die tiefe Provinz. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts erwachten Stadt und Land aus dieser Art unfreiwilligem Dornröschenschlaf. Man besann sich des kulturellen und bald auch touristischen Reichtums dieser Gegend. Es ist den hier Lebenden nur selten bewusst, dass damals die Entscheidung getroffen wurde für fast alles, was den politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Alltag der Heutigen ausmacht. Salzburg spricht, denkt  und entscheidet österreichisch, und nicht nur bei sportlichen Ereignissen weiß man, für wen das Herz schlagen soll. Fragt man daher Salzburger nach Salzburgern, die sie beeindruckt haben, dann fallen dem einen oder der anderen durchaus Namen ein von Persönlichkeiten, die hier Bedeutendes geleistet haben. Die meisten aber erinnern sich an jemanden, den andere nicht kennengelernt haben, nahe Verwandte oder Menschen aus dem engeren Lebenskreis. So bevölkern sich Land und Stadt Salzburg und bekommen ein Gesicht. Weitere Informationen unter www.jungundjung.at und unter www.omvs.at. 160308_20 (kg/sab)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: 0662/8042-2325, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.