Volksmusikpreis im Zeichen von "Salzburg 200 Jahre bei Österreich"

Schellhorn: Salzburgs bunte und qualitätsvolle Volksmusikszene wird vor den Vorhang geholt

Salzburger Landeskorrespondenz, 19.05.2016
 

(LK)  Der Volksmusikpreis, der heute, Donnerstag, 19. Mai, von Salzburger Nachrichten, Salzburger Volksliedwerk und Kurt-und-Felicitas-Vössing-Stiftung vergeben wurde, stand im Zeichen des Jubiläums "Salzburg 200 Jahre bei Österreich" und hatte als Motto "Herent und drent".

"Die Volksmusik-Szene in Salzburg ist bunt und auf einem hohen Qualitätsniveau. Der Wettbewerb für den  Volksmusikpreis bietet eine wunderbare Chance, diese Vielfalt und Qualität zu beweisen und einem großen Publikum zu präsentieren. Das Land Salzburg ist voller Musik-Talente. Diese sollen durch den Preis vor den Vorhang geholt werden. Gewinnerinnen und Gewinner sind alle Musikerinnen und Musiker, die am Wettbewerb teilgenommen haben", erklärte Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn im Saal der Salzburger Nachrichten bei der Preisverleihung für den gesanglichen Wettstreit zwischen Volksliedsängerinnen und -sängern im Salzburger Land und in Bayern.

Aus 13 Ensembles – vom Gesangsduo bis zum Septett – haben sich fünf Gruppen für den Schlussbewerb qualifiziert. Sie traten bei dem öffentlichen Volksmusikabend vor eine fachkundige Jury unter Vorsitz von Fritz Mayr, ehemals Volkskultur-Verantwortlicher beim Bayerischen Rundfunk. Es sind dies: "Barbarazweigerl" aus Pfarrwerfen, "bloaßleateg" aus dem Lungau, Hubertus Zwoag'song aus Werfen, Siegsdorfer Sänger und Stoaberg-Sängerinnen aus Bayern.

Der SN-Volksmusikpreis gilt als einer der bedeutendsten und begehrenswertesten Auszeichnungen für Musik- und Gesangsensembles der heimischen Volkskultur. Er wird alternierend für Musik- und Gesangsensembles ausgeschrieben und heuer zum 15. Mal vergeben. In diesem Jahr steht  das Volkslied aus Sammlungen des 19. und 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Seit Bestehen des Preises haben sich 200 Sing- und Musiziergemeinschaften aus dem Bereich der alpenländischen Volkskultur mit gut 800 Aktiven daran beteiligt. 160519_60 (sm/grs)

Weitere Informationen: Johanna Jenner, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.