Museum der Moderne eröffnet Rupertinum

Schellhorn: Salzburg als Zentrum für Kunst und Kultur weiter gestärkt

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.07.2016
 

(LK)  Das Museum der Moderne Salzburg eröffnete heute, Freitag, 29. Juli, nach mehrmonatiger Umbauphase das historische Stammhaus Rupertinum mit renovierten Ausstellungsräumen und dem neuen Generali Foundation Studienzentrum mit angeschlossener Franz-West-Lounge. In den beiden Eröffnungsausstellungen "Bildwitz" und "Zeitkritik" sowie "Wiederentdeckt & Neu Erworben" präsentiert das Museum die Vielfalt seiner Bestände, die durch die Dauerleihgabe der Generali Foundation einen großen Zugewinn erfahren haben.

Nach mehrmonatigen Renovierungsarbeiten präsentieren sich die Ausstellungsräume auf drei Ebenen und einer Fläche von 400 Quadratmetern im Rupertinum in zeitgemäßer Form und mit neuer technischer Ausstattung. Die neu gestalteten Räume auf den Ebenen eins und zwei wurden zum Teil architektonisch geöffnet und geben den Blick auf den angrenzenden Festspielbezirk frei. Gleichzeitig wurde auf den Ebenen zwei und drei auf einer Fläche von 350 Quadratmetern das Generali Foundation Studienzentrum eingerichtet, mit einer Fachbibliothek, Archiven und einer umfangreichen Videosammlung. Die Einrichtung verfügt ferner über einen Leseraum mit Arbeitsplätzen sowie die Franz-West-Lounge auf der Ebene drei des Hauses, eingerichtet mit Mobiliar, das der Künstler entworfen hat.

"Ich freue mich, dass es gelungen ist, die zur Renovierung des Rupertinum notwendigen Mittel von rund 950.000 Euro aufzubringen. Damit wird Salzburg als Zentrum für Kunst und Kultur weiter gestärkt wird", so Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn.

"Mit den baulichen Neuerungen entsprechen unsere Ausstellungsräume im Rupertinum endlich wieder dem zeitgemäßen Standard", so die Direktorin des Museum der Moderne Salzburg Sabine Breitwieser. "Gleichzeitig sind wir stolz, im neuen Rupertinum mit dem Generali Foundation Studienzentrum, das eine der wichtigsten Bibliotheken und ein bedeutendes Archiv zur zeitgenössischen Kunst beinhaltet, einen wesentlichen Beitrag zum Wissensstandort Salzburg zu leisten", so die Direktorin weiter.

Gemeinsam mit dem renommierten Architekturbüro Kuehn Malvezzi (Berlin/Mailand) wurde für das Rupertinum ein spezielles Funktions- und Raumkonzept entwickelt. In diesem finden Ausstellen, Erhalten, Forschen und Vermitteln sowie verschiedenste Formen der Auseinandersetzung mit Kunst in einer symbiotischen Form zueinander. Durch die unmittelbaren Recherchemöglichkeiten und die Begleitung durch geschultes Personal vereint das Studienzentrum visuelles Erleben und Forschung und macht Wissen somit direkt erfahrbar.

Das Generali Foundation Studienzentrum einschließlich der dort eingerichteten Ausstellung ist kostenlos zugänglich. Mehr Informationen sind online unter www.museumdermoderne.at. 160729_30 (jus/ram)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.