Landwirtschaft zum Anfassen als Besuchermagnet

Schwaiger: Bis zu 800 Besucher täglich machten sich bei den 20.16 Aktionstagen der Landwirtschaftsschulen im Salzburg Museum ein Bild von der heimischen Landwirtschaft

Salzburger Landeskorrespondenz, 30.09.2016
 

(LK/Video)  Vier Aktionstage mit den Schwerpunkten "Bodenschatz Erdapfel", "Die Pferdehaltung in Salzburg - früher und heute" sowie "Salzburgs Beitrag zur Vielfalt der Haustiere in Österreich" präsentierten die Landwirtschaftsschulen Kleßheim, Oberalm (Winklhof), Bruck an der Glocknerstraße und Tamsweg von 27. bis 30. September im Hof des Salzburg Museums bzw. auf dem Mozartplatz.

Das Jubiläumsjahr Salzburg 20.16 war Anlass für die Schulen, sich mit Veränderungen in der Landwirtschaft in den vergangenen 200 Jahren auseinanderzusetzen. An jedem der Aktionstage nutzten zwischen 500 und 800 Salzburgerinnen und Salzburger sowie insgesamt 16 Schulklassen aus dem gesamten Bundesland die Gelegenheit, Landwirtschaft hautnah inmitten der Altstadt zu erleben.

"Ich freue mich, dass besonders Schülerinnen und Schüler sich bei den Aktionstagen der Landwirtschaftsschulen über Lebensmittelproduktion, Nutztiere und die Entwicklung der landwirtschaftlichen Arbeitsweise in den vergangenen 200 Jahren informiert haben. Das ist ein Gewinn sowohl für die Jugendlichen als auch für die Landwirtschaft. So wird gegenseitiges Vertrauen geschaffen und die Wertschätzung und das Bewusstsein für die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft gestärkt. Die Bäuerinnen und Bauern leisten tagtäglich verantwortungsvolle Arbeit, sowohl bei der Herstellung unserer Lebensmittel, aber auch in der Landschaftspflege und damit in der Erhaltung einer lebenswerten Umwelt", sagte Agrarlandesrat Josef Schwaiger heute, Freitag, 30. September.

Bei den Aktionstagen konnten sich Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler zudem über die praxisnahe Ausbildung mit hoher Qualität an den landwirtschaftlichen Fachschulen informieren. "Unsere Schulen sind nicht nur für die Bäuerinnen und Bauern der nächsten Generation die beste Ausbildung. Sie bieten allen Interessierten eine sehr gute Basis für das weitere Berufsleben. Die Absolventinnen und Absolventen werden von der regionalen Wirtschaft aufgrund ihrer Arbeitshaltung, Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und ihres handwerklichen Könnens sehr geschätzt und haben de facto eine Jobgarantie", so Schwaiger.

Die landwirtschaftlichen Fachschulen, die derzeit von rund 960 Schülerinnen und Schülern besucht werden, sind konstant zu 100 Prozent ausgelastet. Die hohe Qualität des Unterrichts wird auch durch die Abschlussquote von 80 Prozent untermauert. In vergleichbaren Schultypen liegt die Abschlussquote deutlich darunter. 160930_30 (jus/sab)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.