Steuerungsgruppe für Salzburger Kulturentwicklungsplan konstituiert

Schellhorn: Klarer Zukunftsblick für nachhaltige Kulturpolitik essenziell / Kulturentwicklungsplan wird Ende 2017 fertiggestellt

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.11.2016
 

(LK)  Die Steuerungsgruppe für den Salzburger Kulturentwicklungsplan hat sich heute, Freitag, 25. November, konstituiert. Für Kulturreferent Landesrat Heinrich Schellhorn ist "ein klarer Zukunftsblick für eine nachhaltige Kulturpolitik in Salzburg essenziell. Daher investieren wir in den Kulturentwicklungsplan. Dieser wird Ende 2017 fertiggestellt".

Die Vorarbeiten zum Kulturentwicklungsplan sind in vollem Gange. Der vom Land eingerichteten Steuerungsgruppe gehören folgende Personen an (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Matthias Ais, stellvertretender Leiter des Referats Kunstförderung und Kulturbetriebe der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft des Landes.
  • Martina Berger-Klingler, Referentin für Kunst und Kultur im Büro Landesrat Schellhorn.
  • Leo Fellinger, Vorstandsvorsitzender des Kulturvereins Kunstbox in Seekirchen am Wallersee.
  • Markus Grüner-Musil, Künstlerischer Leiter der ARGEkultur Salzburg, Mitglied im Landeskulturbeirat Salzburg, Vorsitzender des Fachbeirats Musik des Landeskulturbeirats Salzburg.
  • Martin Hochleitner, Direktor des Salzburg Museum, Mitglied im Landeskulturbeirat Salzburg, Mitglied des Fachbeirats Bildende Kunst des Landeskulturbeirats Salzburg.
  • Robert Pienz, Intendant und Geschäftsführer des Schauspielhauses Salzburg, Vorsitzender des Landeskulturbeirats Salzburg, Mitglied des Fachbeirats Darstellende Kunst des Landeskulturbeirats Salzburg.
  • Stefan Pühringer, Geschäftsführer des Tourismusverbands Kufsteinerland, ehemaliger Geschäftsführer des Tourismusverbands Saalfelden Leogang Touristik.
  • Claudia Scheutz, Leiterin des Referats Kunstförderung und Kulturbetriebe der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft des Landes.
  • Elisabeth Schneider, Geschäftsführerin von Kulturkreis Das Zentrum Radstadt, Mitglied im Landeskulturbeirat Salzburg.
  • Eva Veichtlbauer, Leiterin der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft des Landes.
  • Berta Wagner, Geschäftsführerin des Forum Salzburger Volkskultur, Vorstandsvorsitzende des Salzburger Volksliedchors, Mitglied im Landeskulturbeirat Salzburg, Vorsitzende des Fachbeirats Volkskulturen des Landeskulturbeirats Salzburg.
  • Karl Zechenter, Vorsitzender des Dachverbands Salzburger Kulturstätten, Mitglied der Künstlerinnen- und Künstlergruppe gold extra, Assistent an der Abteilung für Grafik an der Universität Mozarteum Salzburg, Mitglied in der Ländervertretung der IG Kultur.
  • Elke Zobl, Leiterin des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion des Kooperationsschwerpunkts der Universität Salzburg und der Universität Mozarteum Salzburg.

Unter der Leitung der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft des Landes Salzburg ist diese Gruppe für die Steuerung des weiteren Ablaufs für den Kulturentwicklungsplan (KEP) Land Salzburg zuständig. In regelmäßigen Sitzungen reflektiert sie den Projektfortschritt und ergreift bei Bedarf zusätzliche Optimierungsmaßnahmen, diskutiert die in den nächsten Wochen und Monaten eingebrachten Ziele und Maßnahmen und arbeitet diese in die Rohfassung des KEP ein. Diese wird ab Anfang Februar 2017 in kontinuierlichen Abständen auf der Website www.kep-land-salzburg.at veröffentlicht, inklusive der Option, eigene Kommentare zu hinterlassen. Es ist somit möglich, sich während der Erstellung des KEP laufend zu den Zielen und Maßnahmen zu äußern und sich einzubringen.

Nächste Phase: Workshops und Diskussionen

Einbringen kann man sich aber nicht nur online, sondern vor allem in Workshops, die Mitte Jänner 2017 starten. In insgesamt neun Workshops wird in der Stadt Salzburg, im Tennengau, Salzachpongau, Ennspongau, Mitter- und Unterpinzgau, Oberpinzgau, Lungau sowie im nördlichen und südlichen Flachgau über die kulturelle Zukunft des Landes diskutiert. Eingeladen werden dazu möglichst viele Einrichtungen, Initiativen und Personen aus dem Kunst- und Kulturbereich, aber auch darüber hinaus. Die Workshops stehen grundsätzlich jeder Bürgerin und jedem Bürger des Landes offen. Um Anmeldung bis zwei Wochen vor dem jeweiligen Workshop wird unter E-Mail: kultur@salzburg.gv.at oder telefonisch unter +43 662 8042-2575 ersucht.

Die Termine und Orte der neun Workshops in den kommenden Monaten:

  • Montag, 16. Jänner 2017, 17.00 bis 21.00 Uhr, Schauspielhaus Salzburg
  • Mittwoch, 8. Februar 2017, 17.00 bis 21.00 Uhr, Landesberufsschule Hallein
  • Montag, 27. Februar 2017, 17.00 bis 21.00 Uhr, Schloss Goldegg
  • Dienstag, 28. März 2017, 17.00 bis 21.00 Uhr, Kunsthaus Nexus in Saalfelden
  • Mittwoch, 19. April 2017, 17.00 bis 21.00 Uhr, Nationalparkzentrum Hohe Tauern in Mittersill
  • Dienstag, 9. Mai 2017, 17.00 bis 21.00 Uhr, Wirtschaftskammer Tamsweg
  • Donnerstag, 1. Juni 2017, 17.00 bis 21.00 Uhr, Das Zentrum in Radstadt (Zeughaus am Turm)
  • Montag, 12. Juni 2017, 17.00 bis 21.00 Uhr, Kultur- und Veranstaltungszentrum Hallwang
  • Montag, 26. Juni 2017, 17.00 bis 21.00 Uhr, K.U.L.T. in Hof bei Salzburg

In den vierstündigen Workshops wird gemeinsam über Ziele und Maßnahmen für die kulturelle Zukunft des Landes diskutiert. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Baustein für die Erstellung des KEP, genauso wie weitere Fachexpertisen von verschiedenen Gremien oder die Grundlagenarbeit, an der bis Ende 2016 in der ersten Phase gearbeitet wird.

Diese Grundlagenarbeit wird Anfang Jänner 2017 ebenfalls auf der Website www.kep-land-salzburg.at veröffentlicht. Sie enthält unter anderem eine Bestandsaufnahme des Kulturbereichs, eine Skizzierung des kulturpolitischen Diskurses, eine Analyse von wichtigen kulturpolitischen Materialien und eine verdichtete Darstellung von kulturpolitisch relevanten Themen. Die Arbeit soll so auch weniger mit dem Salzburger Kulturbereich vertrauten Personen ermöglichen, sich schnell einen Überblick über wichtige Strukturen, Inhalte und Abläufe zu verschaffen.

Im Herbst 2017 wird die vorläufige Endfassung des KEP dem Salzburger Landes-Kulturbeirat, dem Bildungs-, Schul-, Sport- und Kulturausschuss des Landes sowie der Öffentlichkeit zur Begutachtung vorgelegt. Der KEP soll danach in seiner Endfassung vom Land beschlossen werden und das strategische Programm für die zukünftige kulturelle Entwicklung des Landes bilden. 161125_51 (grs/kg)

Weitere Informationen: Johanna Jenner, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.

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