Sportmedizinische Beratung wird in Salzburg gestärkt

Berthold: Der erfahrene Sportmediziner Mahdi Sareban verstärkt das Institut für Sportmedizin Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 3.1.2017
 

(LK)  Der Masterplan Sport 2020 hat die nachhaltige Entwicklung des Salzburger Leistungs- und Spitzensports zum Ziel. Wichtig ist dabei die nachhaltige Verbesserung der sportmedizinischen Betreuung der Salzburger Sportlerinnen und Sportler. In Salzburg wird daher auf die intensive Vernetzung gesetzt.

Das Olympiazentrum Salzburg in Hallein-Rif, die Universität Salzburg, das Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) am Universitätsklinikum Salzburg sowie die Fachverbände und Schulen mit leistungssportlichem Schwerpunkt bauen daher ihre Zusammenarbeit aus.

Neuer Mitarbeiter und zentraler Ansprechpartner hierfür ist ab sofort der erfahrene Sportmediziner Dr. Mahdi Sareban. "Mahdi Sareban ist die richtige Person, um Salzburg dorthin zu führen, wo es hingehört, nämlich an die nationale und internationale Spitze in der sportmedizinischen Betreuung", betonte der Präsident der österreichischen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, Primar Josef Niebauer. Und Sportlandesrätin Martina Berthold schließt an: "Bei der sportmedizinischen Betreuung gibt es bei uns Nachholbedarf. Länder wie Deutschland sind uns hier weit, aber nicht uneinholbar voraus. Mit der Unterstützung durch Mahdi Sareban wird die sportmedizinische Betreuung in Salzburg deutlich verbessert."

Intensivere Vernetzung der Einrichtungen

Mit dem erfahrenen Sportmediziner Sareban wird die Zusammenarbeit zwischen Sportmedizin, Sportwissenschaft und Olympiazentrum verstärkt. Sarebans Wirkungsstätte ist das Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der PMU am Universitätsklinikum Salzburg. Seine Aufgabenschwerpunkte liegen unter anderem in der sportmedizinischen Untersuchung und Begleitung der Athletinnen und Athleten durch nachhaltige Prävention von Übertraining und möglichen Überlastungsschäden im Hochleistungssport, medizinischen Aspekten der Talentsichtung und Förderung sowie Mitarbeit bei der Trainingsoptimierung. Die sportmedizinische Betreuung und praxisorientierte wissenschaftliche Arbeit auf universitärem Niveau werden damit in Salzburg deutlich verbessert. Sareban konnte zuletzt in Deutschland jahrelang Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen Sportmedizin, Sportwissenschaft und den dortigen Olympiazentren sammeln. Für das Bergland Salzburg ist vor allem interessant, dass der Sportmediziner Sareban auch im Bereich der Höhenmedizin forscht und damit einen wichtigen Beitrag zur alpinen Sicherheit leistet. 170103_51 (rb/grs)

Weitere Informationen: Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at.

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