Bildungsscheck 2017 mit vielen Verbesserungen

Haslauer: Verbesserungen bei Förderhöchstgrenze, Fördersatz und Erweiterung des förderbaren Personenkreises

Salzburger Landeskorrespondenz, 18.12.2016
 

(LK)  Mit 1. Jänner 2017 tritt die neue Förderrichtlinie für den Salzburger Bildungsscheck in Kraft. Der Bildungsscheck ist ein wichtiges Förderinstrument für die Salzburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gefördert werden berufsorientierte Aus- und Weiterbildungen, die entweder unmittelbar im Berufsleben angewendet werden oder Voraussetzung für eine angestrebte berufliche Veränderung bzw. Umschulung sind.

"Ich freue mich, dass wir den Salzburger Bildungsscheck im Jahr 2017 mit vielen Verbesserungen anbieten können. Die hohe Bereitschaft der Salzburgerinnen und Salzburger, sich beruflich weiterzubilden, ist auch ein wichtiger Faktor zur Absicherung unseres Wirtschaftsstandortes. Mit dem Bildungsscheck möchten wir zudem gezielt (bildungs-)benachteiligte Personen unterstützen, damit diese ein selbstbestimmtes Leben führen und am Arbeitsmarkt leichter Fuß fassen können", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer heute, Sonntag, 18. Dezember.

Der Bildungsscheck bringt für 2017 einige Verbesserungen:

  • Anhebung der Förderhöchstgrenze für Personen über 50 von 1.250 auf 1.300 Euro
  • Anhebung des Fördersatzes und der Förderhöchstgrenze für Personen über 20 mit Pflichtschule als höchstem Abschluss auf 65 Prozent bzw. 1.300 Euro (bisher 50 Prozent bzw. 1.250 Euro)
  • Erweiterung des förderbaren Personenkreises: Ab 1. Jänner 2017 können Personen mit einer geringfügigen Beschäftigung und Akademiker und Akademikerinnen, die geringfügig beschäftigt sind oder Mindestsicherung beziehen, einen Antrag einreichen

Schwerpunkt Pflege

Pflegeausbildungen sind oft mit hohen Kosten verbunden, aus diesem Grund wird jetzt für Ausbildungen zur Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz ab 2017 die Förderhöchstgrenze von 900 auf 2.000 Euro angehoben. Dadurch soll ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des Pflegekräftemangels geleistet und mehr Personen für eine Pflegeausbildung motiviert werden.

Viele Salzburgerinnen und Salzburger bedienen sich des Bildungsschecks und konnten ihre berufliche Perspektiven dadurch verbessern. Allein im Jahr 2016 wurden 4.581 Anträge positiv erledigt.

Informationen zu den unterschiedlichen Fördermöglichkeiten, Förderungsvoraussetzungen und konkreten Förderhöhen sind auf der Homepage des Landes Salzburg unter www.salzburg.gv.at/bildungsscheck abrufbar. 161218_31 (jus/ram)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

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