Zweite Chance für Geschenke

Rössler und Schellhorn: Ungeliebte Geschenke spenden, damit Feiertagsmüll reduzieren und sozialökonomische Betriebe unterstützen

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.12.2016
 

(LK)  Socken, Krawatten, Parfums, Küchengeräte, Bücher oder CDs - hübsch verpackt, von Herzen verschenkt, und trotzdem kommt der ein oder andere Packerlinhalt bei den Beschenkten manchmal nicht ganz so gut an. Entweder weil das Kleidungsstück nicht passt, sich die Töpfe in der Küche schon stapeln oder das Buch oder die CD bereits im Regal stehen. Was also tun mit diesen "ungeliebten" Geschenken? "Anstatt diese Geschenke in den Keller, in die hinterste Schublade oder gar in die Mülltonne zu stecken, sollten diese besser eine zweite Chance erhalten, raten Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler und Landesrat Heinrich Schellhorn heute, Dienstag, 27. Dezember. Diese zweite Chance bekommen sie bei den Sammelstellen von sozialökonomischen Betrieben wie TAO & Mode Circel - Soziale Arbeit GmbH, PAP (Pongauer ArbeitsProjekt), HAI (Halleiner Arbeitsinitative) oder gemeinnützigen Firmen wie der Caritas, die alle zum Ziel haben, arbeitsuchende Menschen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

"Jedes Jahr steigt zu Weihnachten das Abfallvolumen um rund 25 Prozent, ungewollte Präsente landen im Müll. Geschmäcker sind aber bekanntlich verschieden und so kann ein Geschenk, das dem einen nicht gefällt, jemand anderem viel Freude bereiten. Aus diesem Grund finde ich die Idee, diese Geschenke an soziale Einrichtungen zu spenden, wunderbar. Solche Aktionen helfen mit, den Feiertagsmüll zu reduzieren", so Umweltreferentin Astrid Rössler.

Zweite Chance für Geschenke - zweite Chance für Menschen

Für Sozialreferent Schellhorn bedeutet die zweite Chance für Geschenke gleichzeitig auch, "Menschen eine zweite Chance zu geben. Denn wer Kleidung und Haushaltswaren bei einem sozialökonomischen Betrieb abgibt, unterstützt nicht nur die Umwelt, sondern auch das Sozialland Salzburg."

Sozialökonomische Betriebe wie TAO, HAI oder PAP begleiten arbeitsuchende Menschen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Gemeinsam mit dem Arbeitsmarkservice fördert das Land Salzburg diese Projekte. 161227_21 (kg/sab)

Weitere Informationen: Stefan Tschandl, Büro LH-Stv. Astrid Rössler, Tel.: +43 662 8042-4801, E-Mail: stefan.tschandl@salzburg.gv.at und Johanna Jenner, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.

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