Solarstromspeicher-Förderung übertrifft Erwartungen

Schwaiger: 82 Speicheranlagen wurden 2016 mithilfe der Energieförderung errichtet / Nachfrage ist ungebrochen

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.12.2016
 

(LK)  Salzburg hat als erstes Bundesland schon 2014 eine Pilotförderung für Solarstromspeicher ins Leben gerufen und Anfang 2016 eine reguläre Speicherförderung gestartet. Schon das erste Jahr des Förderprogramms übertrifft alle Erwartungen. 82 Speicher wurden mit Unterstützung der Energieförderung bereits in Privathaushalten errichtet, weitere 80 sind geplant.

"Das große Interesse an den Solarstromspeichern bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Indem wir solche zukunftsweisenden, innovativen Technologien fördern und vorantreiben, kommen wir einem größeren Anteil an Strom aus erneuerbaren Energieträgern näher und stärken die Unabhängigkeit der Bevölkerung sowie des Bundeslandes in der Energieerzeugung. Seit dem Start der regulären Speicherförderung Anfang 2016 ist die Zahl der Anbieter von Stromspeichern stark gestiegen. Unsere Förderung hat also Bewegung in den Markt gebracht und die Preise für die Kunden sollten deshalb mit der Zeit noch attraktiver werden. Das Erfolgsmodell Solarstromspeicher-Förderung werden wir auch 2017 fortsetzen", betonte Energielandesrat Josef Schwaiger heute, Dienstag, 27. Dezember.

Seit dem Start der Solarstromspeicher-Förderung wurden 82 Speicher mit einer Gesamtleistung von 577 Kilowattstunden errichtet. Damit wurden Investitionen von rund 700.000 Euro ausgelöst. In Planung sind weitere 80 Speicheranlagen mit insgesamt 566 Kilowattstunden Speicherkapazität, die eine Investitionssumme von rund 650.000 Euro auslösen werden. Erhebungen des Energiereferates im Land Salzburg haben gezeigt, dass PV-Speicher den Eigenverbrauchsanteil von Strom aus Photovoltaikanlagen von 30 Prozent auf über 70 Prozent steigern und somit die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen erheblich steigern. 161227_20 (rb/kg)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

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