Gehaltssystem neu im ersten Jahr ein voller Erfolg

Schwaiger: 22 Prozent der Bediensteten bereits im neuen Gehaltssystem

Salzburger Landeskorrespondenz, 3.1.2017
 

(LK)  Ein Jahr nach der Einführung des neuen Gehaltssystems im Salzburger Landesdienst zog Personallandesrat Josef Schwaiger heute, Dienstag, 3. Jänner, eine erfreuliche Bilanz: 22 Prozent der Bediensteten im Amt der Salzburger Landesregierung werden bereits im neuen Gehaltssystem entlohnt.

"Nach einem Jahr belegen die Zahlen sehr deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gemeinsam mit den Neuanstellungen zählen wir mit Jahresende 2016 mehr als 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im neuen Gehaltssystem. Aus dem bestehenden Stamm der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich mehr als 500 Bedienstete für den Umstieg in das neue System entschieden. Das Land Salzburg wird zudem viel stärker als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen. Die Zahl der Bewerbungen auf die vom Land Salzburg ausgeschriebenen Stellen ist im Vergleich zu 2015 enorm gestiegen", so Landesrat Schwaiger.

Auf Herausforderungen gut vorbereitet

Schwaiger betonte auch, dass das Land nach der Struktur- und Gehaltsreform nun für die großen Herausforderungen der Zukunft sehr gut gerüstet sei. "In den nächsten zehn Jahren steht eine große Pensionierungswelle im Landesdienst an. Mehr als 35 Prozent der Planstellen sind in diesem Zeitraum neu zu besetzen. Das gelingt nur einem Arbeitgeber, der attraktive Rahmenbedingungen bietet. Das Land Salzburg ist nach seinen bundesweit einzigartigen Reformen wettbewerbsfähiger und attraktiver als je zuvor", so Schwaiger.

Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist auch das neue Objektivierungsgesetz. Dieses regelt die Aufnahme in den Landesdienst. Der Gesetzesentwurf sieht unter anderem die Beschleunigung der Verfahren und die deutliche Reduktion des Verfahrensaufwandes vor. Es wird zudem eine breitere und zielgerichtetere Palette an Auswahlmethoden geben. Transparenz und Objektivität der Auswahlverfahren werden deutlich erhöht. Schwaiger erwartet sich vom neuen Gesetz, "dass der Weg von der Bewerbung bis zum Eintritt in den Landesdienst künftig schneller, praxisbezogener und transparenter zurückgelegt werden kann. Das ist ein Gewinn für beide Seiten", so der Landesrat abschließend. 170103_53 (rb/grs)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

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