800 zufällig ausgewählte Jugendliche werden zum Jugendlandtag eingeladen

Pallauf: Nach gesetzlicher Verankerung wird der Salzburger Jugendlandtag regelmäßiges Partizipationsmittel

Salzburger Landeskorrespondenz, 3.1.2017
 

(LK)  Der Salzburger Jugendlandtag wurde als Format der Jugendbeteiligung durch einen einstimmigen Landtagsbeschluss vom 5. Oktober 2016 gesetzlich verankert. Für 2017 wurden per Zufallsziehung 800 junge Salzburger Mädchen und Burschen im Alter von 16 bis 20 Jahren aller Regionen des Landes ausgewählt. Bei der Zufallsauswahl wurde dabei auf eine ausgeglichene Altersdurchmischung und eine Ausgewogenheit beider Geschlechter besonders Wert gelegt. Mindestens 36 Jugendliche werden letztendlich am Projekt teilnehmen.

"Mit dem Jugendlandtag 2016 haben wir als Landesparlament einen weiteren Schritt in Richtung Öffnung für die Bürgerinnen und Bürger, in dem Fall für die Salzburger Jugendlichen, gesetzt", so Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf heute, Dienstag, 3. Jänner. "Es ist uns vergangenes Jahr gelungen, das Jugendparlament auf neue Beine zu stellen und mit einer engagierten Gruppe wieder durchzustarten. Wir haben das erfolgreiche Jugendbeteiligungs-Projekt daraufhin gesetzlich verankert. Heute laden wir 800 durch Zufallsziehung ermittelte Jugendliche aus ganz Salzburg ein, 2017 mitzumachen. Der Salzburger Jugendlandtag wird am 16. März im Sitzungssaal des Salzburger Landtags stattfinden."

Jugendliche schlüpfen in die Rolle von Abgeordneten

Der Salzburger Jugendlandtag soll Jugendlichen nun einmal im Jahr die Möglichkeit geben, in die Rolle von Politikerinnen und Politikern zu schlüpfen. Sie können dabei selber erleben, was es bedeutet, Politikerin oder Politiker zu sein und erfahren, wie politische Entscheidungen zu Stande kommen.

"Bei einem Vorbereitungswochenende werden den angemeldeten Jugendlichen Expertinnen und Experten zur Seite stehen. Mit diesen können sie ihre Ideen und Anliegen diskutieren. Sie werden ihre Vorschläge dann gemeinsam als Anträge formulieren. Diese werden dann in der Plenarsitzung im März debattiert und abgestimmt. Außerdem werden die jungen Salzburgerinnen und Salzburger auch die Möglichkeit haben, ihre Anliegen mit Abgeordneten zu diskutieren und Fragen an Mitglieder der Landesregierung zu richten", so Pallauf zum Ablauf des Projekts.

Projekt wird mit Unterstützung der EU finanziert

Für das Jugendpartizipationsprojekt wurde auch für 2017 wieder um Förderung aus dem Programm "Erasmus +" angesucht. Dem Antrag wurde stattgegeben. Der Salzburger Jugendlandtag wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. 170103_55 (rb/grs)

Weitere Informationen: Christoph Bayrhammer, Büro Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Tel.: +43 662 8042-2618, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at.

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