Salzburger Volkskulturpreis 2017 ausgeschrieben

Schellhorn: Der Preis zeigt die große Vielfalt der Volkskultur und fördert zeitgemäße Impulse

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.01.2017
 

(LK)  Bis zum 21. April 2017 sind Bewerbungen für den Salzburger Volkskulturpreis  möglich. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist eine gemeinsame Initiative von Land Salzburg, Salzburger Nachrichten sowie der "Kurt-und-Felicitas-Vössing-Stiftung". Er ist mit einem Hauptpreis von 6.000 Euro und zwei Förderpreisen von je 3.000 Euro dotiert. Eine unabhängige Jury wird die Bewertung der eingereichten Projekte vornehmen.

Die Preise werden für maßgebliche, zeitgemäße Impulse gelebter Volkskultur mit den Schwerpunkten Jugend, Stärkung der Gemeinschaft, Förderung kultureller Vielfalt und für wissenschaftliche Arbeiten über regionale Kulturarbeit vergeben.

Bewerben können sich sowohl Einzelpersonen als auch Initiativen, Gruppen oder Vereine. Diese können für den Preis auch vorgeschlagen werden. Die eingereichten Projekte sollten in den letzten beiden Jahren entstanden und realisiert worden sein.

Schellhorn: Neue Impulse vor den Vorhang holen

Ein erklärtes Ziel des Preises ist die Förderung zeitgemäßer Impulse in der Volkskultur. Darin sieht Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn einen besonderen Wert: "In der Volkskultur spiegeln sich auf kleinstem Raum viele unterschiedliche regionale Traditionen, Tänze, Musikstile, Lieder oder Bräuche. So viele Menschen es gibt, so viele persönliche Heimaten gibt es, und so viele unterschiedliche Zugänge dazu. Das hält die Volkskultur lebendig, jung und vielfältig. Das gibt ihr die Kraft und das Selbstbewusstsein, auch immer wieder neue Impulse aufzunehmen. Die Bewerbungen und die Auszeichnungen mit dem Volkskulturpreis dokumentieren diese Erneuerungskraft und holen sie exemplarisch vor den Vorhang."

Dank für wertvolles privates Engagement

Der Volkskulturpreis sei eine Erfolgsgeschichte im Sinne seiner Zielsetzung. Das würden die vielen Einreichungen und die Preisträgerinnen und Preisträger immer wieder zeigen. Dass dies bislang so erfolgreich war, liegt für Kulturlandesrat Schellhorn an der innovativen Grundidee des Preises und an seiner attraktiven Dotierung. Dafür dankte Schellhorn den Salzburger Nachrichten und der Kurt-und-Felicitas-Vössing-Stiftung.

Gleichzeitig, so Schellhorn, sei der Preis eine stellvertretende Anerkennung für die überwiegend ehrenamtliche Arbeit, die in der Volkskultur geleistet werde. Er hoffe auf zahlreiche Bewerbungen. "Jede einzelne Bewerbung ist ein Spiegel der Arbeit in der Volkskultur und damit wertvoll", so Schellhorn abschließend.

Bewerbungen gehen an das Land Salzburg, Referat Volkskultur, kulturelles Erbe und Museen, Postfach 527, 5010 Salzburg, Lucia Luidold, Telefon: 0662/8042-2615, Fax: 0662/8042-2612, E-Mail: volkskultur@salzburg.gv.at. Informationen gibt es unter www.salzburgervolkskultur.at und www.volkskulturpreis.at.

Die Überreichung der Preise erfolgt bei einem Festakt in Salzburg im Saal der Salzburger Nachrichten am 29. Juni 2017, 19.00 Uhr, durch Landesrat Heinrich Schellhorn, dem Geschäftsführer der "Salzburger Nachrichten" Maximilian Dasch und Bernhard Strobl von der Kurt-und-Felicitas-Vössing-Stiftung. 170125_30 (rb/jus)

Weitere Informationen: Johanna Jenner, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.

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