Mehr heimischer Fisch auf die Teller

EU fördert Süßwasserfisch-Produktion über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.01.2017
 

(LK)  Das geänderte Ernährungsbewusstsein und auch das reiche Angebot an Fertiggerichten auf dem Fischsektor haben zu einem bedeutenden Anstieg des Fischkonsums in Österreich geführt, berichtet die aktuelle Ausgabe von Land und Europa. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt mittlerweile bei knapp acht Kilogramm. Der Eigenproduktion aus der Aquakultur von rund 3.800 Tonnen jährlich (Selbstversorgungsgrad Fisch 6 Prozent, Selbstversorgungsgrad Süßwasserfisch ca. 34 Prozent) steht eine Einfuhrmenge von 69.863 Tonnen gegenüber. Als einer der fünf Struktur- und Investitionsfonds der EU dient der Europäische Meeres- und Fischereifonds (EMFF) der Unterstützung bei der Umsetzung der Meeres- und Fischereipolitik der EU für den Zeitraum 2014 bis 2020.

In Österreich soll der EMFF zur Erreichung der Ziele der "Strategie Aquakultur 2020" beitragen. Neben der Erhöhung des Selbstversorgungsgrades bei Süßwasserfisch von derzeit 34 auf 60 Prozent im Jahr 2020, das entspricht einer Erhöhung der Produktionsmenge um 2.400 auf 5.500 Tonnen jährlich, sollen auch neue Arbeitsplätze in diesem Bereich geschaffen sowie eine nachhaltige Entwicklung des gesamten Fischereisektors gewährleistet werden.

Über den EMFF stehen Österreich in etwa 10,7 Millionen Euro von EU, Bund und Land für den Programmplanungszeitraum 2014 bis 2020 zur Verfügung, wobei der Anteil Salzburgs rund 5,6 Prozent beträgt.

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