Alle 119 Salzburger Gemeinden sind gespurt

Langlaufen so beliebt wie lange nicht mehr / Mehr als 2.200 Loipen-Kilometer sorgen für Sport-Vergnügen in Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 26.01.2017
 

(LK)  "So ein Winter wie heuer ist wirklich ein Geschenk. Alle 119 Salzburger Gemeinden verfügen in diesem Winter über eine eigene Loipe", so Sportstättensachverständiger des Landes, Horst Scheibl, heute, Donnerstag, 26. Jänner. Dieser Winter bringt so viele Salzburgerinnen und Salzburger wie schon lange nicht mehr dazu, die schon leicht verstaubten Langlaufski aus dem Keller zu holen und sich sportlich zu betätigen. Die Auswahl ist mit mehr als 2.200 Loipen-Kilometern im ganzen Bundesland riesig.

Dank des ausreichenden Schnees bis in die Niederungen verfügen derzeit ausnahmslos alle 119 Salzburger Gemeinden über eine eigene Loipe. Für deren Präparation sorgen die Gemeinden oder die Tourismusverbände. Besonders beliebte Langlauf-Gebiete wie Faistenau oder Filzmoos können sogar technisch beschneit werden.

"Als begeisterte Langläuferin freue ich mich ganz besonders über die große Auswahl an Loipen im heurigen Winter. Von Kleinkind- bis ins späte Erwachsenenalter können Sportlerinnen und Sportler beim Langlauf ihre Geschicklichkeit, Ausdauer und Gesundheit fördern. Ich freue mich auf ein Treffen auf einer der Salzburger Loipen", betonte Sportlandesrätin Martina Berthold. 

Idealer Ganzkörper-Ausdauersport

"Durch die Stock-Bewegung sind 80 Prozent aller Muskeln des Körpers im Einsatz", weiß Andrea Parger von der Betrieblichen Gesundheitsförderung. "Langlaufen ist zudem ein sehr intensives Training für das Herz-Kreislauf-System sowie für das Gleichgewicht."

Eine aktuelle Studie in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sport- und Bewegungswissenschaft der Uni Salzburg zeigt außerdem, dass der Langlauf-Sport im Vergleich etwa zum alpinen Skifahren einen ungleich höheren Energieverbrauch aufweist. So ist eine Stunde Langlaufen vergleichbar mit zwei Stunden 40 Minuten Skifahren oder 2 Stunden und 19 Minuten auf dem Heimtrainer. "Gerade für ältere Menschen und Familien ist dieser Sport sehr attraktiv, da das Verletzungsrisiko im Vergleich zum Skifahren viel geringer ist und sich auch der Zeit- und Kostenaufwand in Grenzen hält", so Sportphysiotherapeut und Profi-Biathlet Christoph Schwarzl vom Gesundheitszentrum Aigen.

Wer die guten Schneebedingungen noch genießen möchte, sollte allerdings schnell sein, denn bereits am Wochenende kündigen sich wärmere Temperaturen an. 170126_117 (cs/ram)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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