Verwaldung Salzburgs gestoppt

Schwaiger: Waldfläche des Bundeslandes bei 52 Prozent stabilisiert / Kulturlandschaft und ländlicher Raum profitieren

Salzburger Landeskorrespondenz, 03.03.2017
 

(LK)  "Ein Vergleich der Waldflächen im Bundesland Salzburg ab dem Jahr 2003 hat nun erstmals gezeigt, dass die Verwaldung in Summe nicht mehr zunimmt. Mit Ausnahme des Lungaus ist die Waldfläche in allen Bezirken leicht zurückgegangen." Das sagte Landesrat Josef Schwaiger heute, Freitag, 3. März, beim 47. Waldbauerntag im Salzburger Heffterhof.

Erfreulich sei, so Landesrat Schwaiger, dass die Verwaldung der Kulturlandschaft gebremst wurde. Das habe jedoch keinen Einfluss auf die sehr gute Waldaustattung insgesamt im Bundesland. "Besonders die Almflächen sind wesentlicher Bestandteil der Identität und Kulturlandschaft Salzburgs. Mir ist es besonders wichtig, dass diese Flächen mit Unterstützung des Landes sowohl für die Bewirtschaftung als auch für den Tourismus freigehalten werden. Gleichzeitig hat der Rückgang der Waldfläche den Weg für die Verbesserung der Agrarstruktur und der Qualität der Waldbestände frei gemacht. Dort wo Waldflächen verringert wurden, sind als Ausgleich in umliegenden Wäldern Qualitätsverbesserungen wie beispielsweise Aufforstungen vorgenommen worden", so Josef Schwaiger.

Qualität vor Quantität

In Salzburg ist mehr als die Hälfte der Landesfläche von Wald bedeckt und die Qualität der Funktionen des Waldes als Schutz-, Lebens-, Erholungs- und Wirtschaftsraum nimmt zu. Zudem wird jährlich deutlich weniger Holz aus den Wäldern entnommen als zuwächst. 170303_62 (sm/sab)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

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