Salzburgs Wald ist Arbeitgeber für rund 20.000 Menschen

Der Salzburger Wald ist ein wichtiger Schutz-, Lebens-, Erholungs- und Wirtschaftsraum / Waldpflege wird großgeschrieben

Salzburger Landeskorrespondenz, 12.03.2017
 

(Video)  In Salzburg sind rund 52 Prozent der Landesfläche von Wald bedeckt. Der Salzburger Wald ist ein wichtiger Schutz-, Lebens-, Erholungs- und Wirtschaftsraum. Damit dies jedoch so bleibt, bedarf es auch der laufenden Waldpflege und der Stabilisierung des Schutzwaldes. Das Landes-Medienzentrum war bei Schutzwaldarbeiten im Gebiet der Erentrudis-Alm mit dabei.

"Salzburgs Wald hat eine große arbeitsplatzpolitische Funktion: Mit der Forst- und Holzwirtschaft sind rund 20.000 Arbeitsplätze verbunden. Hier geht es nicht nur um die reine Rohproduktion sondern auch die Wertschöpfung durch die Veredelung von Holz", so der zuständige Landesrat Josef Schwaiger heute, Sonntag, 12. März. Und Salzburger Holz ist hochbegehrt, es wird sogar nach Japan exportiert.

"Zwischen 2002 und 2008 gab es immer wieder Windwürfe größeren Ausmaßes. Die Wiederbewaldung dieser Flächen ist zu 95 Prozent erfolgreich abgeschlossen, bei etwa fünf Prozent muss noch etwas nachgebessert werden", betonte Landesforstdirektor Michael Mitter und ergänzte: "Salzburgs Wald ist gesund. Wir haben das Glück, dass der Wald ein sehr großes pufferfähiges System ist, der auch viel aushält, sogar uns Menschen."

Waldflächen haben sich stabilisiert

"Die Waldfläche in Salzburg hat sich stabilisiert, dafür verantwortlich ist eine Ausgewogenheit zwischen Alm- und Waldflächen und auch eine ordentliche Bewirtschaftung", betonte Franz Lanschützer, Forstdirektor der Landwirtschaftskammer Salzburg. "Wir haben einen erheblichen Anteil an Schutzwald, der uns vor Muren sowie Lawinen und dergleichen schützt. Es ist die Aufgabe der Durchforstung diesen zu erhalten."

Der Flachgau ist von Laubhölzern dominiert, der Nadelholzanteil steigt mit der Höhenlage. Salzburgs Hautbaumart ist die Fichte und auch die Lärche sowie die Tanne sind sehr stark vertreten. Es folgen dann Edellaubhölzer Bergahorn und Eschen. 170312_10 (ram)

Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

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