Singvögel nicht für Vogelgrippe empfänglich

Bisher im Land Salzburg fünf Fälle von Vogelgrippe festgestellt

Salzburger Landeskorrespondenz, 15.03.2017
 

(LK)  Die Rückkehr der Singvögel aus ihren Winterquartieren ist im vollen Gange. "Trotzdem erhöht sich damit nicht das Risiko der Ausbreitung der Vogelgrippe (H5N8), da Singvögel dafür praktisch nicht empfänglich sind", betonte Landesveterinär Josef Schöchl heute, Mittwoch, 15. März. "Daher brauchen verendet aufgefundene Singvögel auch nicht zur Untersuchung eingesendet werden, sondern können direkt entsorgt werden", so Schöchl.

Wasservögel, wie Enten, Gänse, Schwäne oder Möwen, sind hingegen für die H5N8 empfänglich. Verendet aufgefundene Wasser- und Greifvögel sind somit weiterhin der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zu melden, die dann die Einsammlung und weitere Untersuchung veranlasst.

Bisher wurden im Land Salzburg fünf Fälle von Vogelgrippe festgestellt, zuletzt am  9. Februar 2017 bei einer Reiherente am Mattsee. In ganz Österreich sind es mehr als 150 Fälle.

Nach wie vor Stallpflicht für Geflügel

Nach den Vogelgrippe-Fällen gilt eine österreichweite Stallpflicht für Geflügel. Ziel dieser Maßnahmen ist es, eine Ansteckung des hochempfänglichen Hausgeflügels durch Wildvögel bestmöglich zu verhindern. Und es gelten nach wie vor die Maßnahmen nach der Geflügelpest-Verordnung. 170315_ 11 (ram/sab)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

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