SOS-Kinderdorf Kinder werden Energie-Detektive

SOS-Kinderdorf setzt auf nachhaltigen Umgang mit Ressourcen

Salzburger Landeskorrespondenz, 16.03.2017
 

(HP) "Das SOS Kinderdorf Seekirchen gibt Kindern und Jugendlichen nicht nur ein Zuhause und die Geborgenheit einer Familie. Es vermittelt mit den geplanten Projekten Energiedetektive, Photovoltaik und Elektromobilität den Kindern und Jugendlichen im SOS-Kinderdorf auch, wie wertvoll unsere Ressourcen sind", zeigte sich Landesrat Josef Schwaiger kürzlich nach seinem Besuch im SOS-Kinderdorf in Seekirchen erfreut.

Anlässlich anstehender Projekte, die Umwelt und Ressourcen nicht nur technologisch sondern auch pädagogisch in den Fokus stellen sollen, hatte SOS-Kinderdorf Standortleiter Wolfgang Arming, Energielandesrat Schwaiger zu einem Besuch eingeladen. "Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in SOS-Kinderdorf- Angeboten für Energieverbrauch, Ressourcenknappheit und nachhaltiges ökologisch-sinnvolles Denken und Handeln zu sensibilisieren", erklärte Arming.

Geplant ist ein altersgerechtes Umwelt-Bildungsprogramm, bei dem die Kinder und Jugendlichen schon in den Entwicklungsprozess eingebunden werden sollen. Zusätzlich zur internen professionellen pädagogischen Begleitung will man auch externe Profis in Sachen Umwelt mit an Bord holen. Neben Landesrat Schwaiger ist auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler, der das Projekt ebenfalls vorgestellt worden war, von der Idee begeistert. "Wir freuen uns sehr, dass wir nach den ersten Gesprächen eine positive Resonanz von den zuständigen Landesvertretern bekommen haben und mit Input und Unterstützung rechnen dürfen", so Arming. Schließlich ist das erklärte Ziel, als Dorf energieautark zu werden.

"Ich bin davon überzeugt, dass es keine bessere Art der Bewusstseinsbildung gibt, als Kinder hautnah und spielerisch erleben zu lassen, wie Sonnenenergie und andere erneuerbare Energieträger sinnvoll genutzt werden können. Die Kinder von heute sind jene, die durch ihr Handeln in Zukunft entscheiden, wie wir mit unseren Ressourcen und damit auch der Energie umgehen werden. Es gibt kaum wertvollere Beiträge zur Erreichung der Klima- und Energieziele des Landes Salzburg", lobte Schwaiger die Initiative abschließend. 170316_11 (rb/ram/sab)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

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