Hochspezialisierte intensive Versorgung rund um die Uhr

Stöckl besuchte die Anästhesiologischen Intensivstationen im Uniklinikum Salzburg-LKH

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.03.2017
 

(HP)  Auf einer Intensivstation werden rund um die Uhr schwerkranke Patientinnen und Patienten mit oftmals lebensbedrohlichen Erkrankungen behandelt. Ärztinnen und Ärzte und Pflegemitarbeitende müssen dafür spezielle Fachausbildungen absolvieren, da die medikamentösen Therapien und der Einsatz zahlreicher technischer Apparate, die für die Überwachung (Monitoring) eines Intensivpatienten benötigt werden, hochspezialisiert sind. Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl besuchte kürzlich im Uniklinikum Salzburg-LKH die Anästhesiologischen Intensivstationen mit insgesamt 33 Betten sowie eine Interdisziplinäre Intensivstation mit neun Betten der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Perioperative Medizin und Allgemeine Intensivmedizin.

"Die medizinische und pflegerische Betreuung der Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation geht weit über das normale Maß hinaus. Vor allem die fachliche Qualifikation, aber auch die hohe psychische Belastbarkeit ist bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern enorm, denn Sterben und Tod gehören oftmals zum Arbeitstag auf einer Intensivstation. Meine Hochachtung für diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese Leistung", so Stöckl.

Gemeinsam mit SALK-Geschäftsführer Paul Sungler hat Anästhesiologie-Primar. Peter Gerner die Tätigkeitsbereiche seiner modernen Anästhesiologie (Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie) vorgestellt. Die Klinik versorgt alle 24 Universitätskliniken des Uniklinikums Salzburg mit anästhesiologischen Leistungen bei operativen und diagnostischen Eingriffen. In der Fachklinik werden von den 90 ärztlichen und rund 260 Pflegemitarbeitenden jährlich auch etwa 30.000 patientenbezogene anästhesiologische Leistungen erbracht. Dabei werden sämtliche moderne Techniken der Vollnarkose sowie der rückenmarksnahen und peripheren Regionalanästhesie angeboten.

Auch die Notärztinnen und Notärzte im Notarzteinsatzfahrzeug sowie im Rettungshubschrauber Christophorus 6 werden von dieser Universitätsklinik bereitgestellt. Durch die Schmerzambulanz werden akut und chronisch schmerzkranke PatientInnen unter Einbeziehung sämtlicher moderner Verfahren der Schmerztherapie betreut. Neben der gesamten Bandbreite des Fachgebietes unterhält die Klinik für Anästhesiologie eine enge Kooperation zum OP-Management und erbringt ihre Leistungen nicht nur auf einem hohen medizinischen Niveau, sondern auch unter modernen ökonomischen Gesichtspunkten. 170317_21 (rb/kg)

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