Salzburg Wohnbau realisiert Neubau der Josef-Rehrl-Schule

Stöckl: Offizieller Startschuss für das Projekt / Bauarbeiten beginnen im Frühherbst

Salzburger Landeskorrespondenz, 28.03.2017
 

(LK)  Im Auftrag des Landes Salzburg wird die Salzburg Wohnbau den Neubau der Josef-Rehrl-Schule am Gelände des Landeszentrums für Hör- und Sehbildung (LZHS) in Salzburg-Liefering realisieren. Der Bau wird von der Salzburg Wohnbau mitfinanziert und nach Fertigstellung dem Land Salzburg für 30 Jahre vermietet werden. Die Miete beinhaltet die gesamte Gebäudeverwaltung und Instandhaltung bis hin zur Gebäudeversicherung.

Das Ausschreibeverfahren erfolgte nach dem Bundesvergabegesetz. Von ursprünglich fünf Unternehmen, die sich beworben haben, wagte nur die Salzburg Wohnbau, die über eine hohe Kompetenz bei der Errichtung von Gebäuden für soziale Einrichtungen verfügt, eine realistische Kostenkalkulation für diese lange Zeitspanne zu erstellen und sich darauf festzulegen.

"Alle Beteiligten haben sich sehr bemüht, dieses Vorhaben auf Schiene zu bringen", so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl heute, Dienstag, 28. März. "Es ist aus meiner Sicht gelungen, ein sehr gutes Projekt umsetzungsbereit zu machen. Bei einem derartigen Projekt, in das mehrere Abteilungen des Landes, die Stadt, der Gestaltungsbeirat und die Elternvertretung eingebunden sind, nehmen die notwendigen Abstimmungen sowie vor allem die Widmungs- und Verhandlungsverfahren sehr viel Zeit in Anspruch. Ich habe mich immer wieder persönlich eingebracht, um Tempo zu machen und einen möglichst baldigen Baubeginn zu erreichen."

Die Gesamterrichtungskosten für den Neubau, inklusive Turnsaal, mit einer Nutzfläche von 4.059 Quadratmetern belaufen sich inklusive Mehrwertsteuer auf 13,25 Millionen Euro. Nach Fertigstellung wird von der Salzburg Wohnbau pro Quadratmeter ein monatlicher Mietzins von 14,41 Euro dem Land Salzburg verrechnet. Zusätzlich entfallen unter anderem 5,66 Euro auf den technischen Gebäudebetrieb, 0,93 Euro auf Instandsetzungsmaßnahmen und weitere 0,26 Euro auf die Gebäudeversicherung.

"Das Land stellt das Grundstück für den Neubau im Baurecht zur Verfügung. Nach Ablauf der 30 Jahre geht das gesamte Gebäude in den Besitz des Landes über. Natürlich in einwandfreiem Zustand, denn laut Vertrag sind wir auch für die Instandhaltung zuständig", informierte Salzburg-Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik.

Der Regierungsbeschluss für den Neubau erfolgte 2015. Mit der Vertragsunterzeichnung wurde gestern der offizielle Startschuss für das Projekt gegeben. In der schulfreien Zeit im Sommer 2017 wird das Bestandsgebäude abgerissen. Die Bauarbeiten werden nach Terminplan im Frühherbst dieses Jahres beginnen. Die Fertigstellung des neuen Schulgebäudes ist für Sommer 2019 geplant. Partner der Salzburg Wohnbau sind bei diesem Projekt das Salzburger Architekturbüro "kofler architects" und die Strabag. Die 128 Schülerinnen und Schüler sind für die Bauphase in das benachbarte Blindenheim des Landes Salzburg in der Lehener Straße umgezogen.

"Wir haben in den vergangenen Jahren bereits beim Internatsgebäude des Landeszentrums für Hör- und Sehbildung mehrere Umbauten durchgeführt, ein psychosoziales Betreuungszentrum und einen Kindergarten am Areal errichtet. Deshalb sind wir auch mit den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler der Josef-Rehrl-Schule bestens betraut", so Salzburg-Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber.

Die Josef-Rehrl-Schule ist dem Landeszentrum für Hör- und Sehbildung angeschlossen. Insgesamt 128 Schülerinnen und Schüler, davon 80 gehörbeeinträchtigte, werden dort unterrichtet: vier Klassen Volksschule, vier Klassen Neue Mittelschule, eine Klasse Berufsvorbereitung beziehungsweise Polytechnische Schule und mehrere Sonderklassen für mehrfachbehinderte, hörbehinderte Kinder. 170328_32 (jus/grs)

Weitere Informationen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at.

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