Jetzt für das Europäische Sprachensiegel einreichen

Vorzeigeprojekte in Vorschul-, Schul-, Erwachsenen- und Hochschulbildung vor den Vorhang holen / Einreichfrist bis 5. Mai

Salzburger Landeskorrespondenz, 24.04.2017
 

(LK)  Mit dem Wettbewerb zum Europäischen Sprachensiegel 2017 fördert die Europäische Kommission Projekte, die mehrsprachige junge Menschen beim Erwerb der Unterrichtssprache unterstützen und ihnen eine aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen ermöglicht.

Gesucht werden Leuchtturm-Projekte, die die Herausforderungen von Sprachenvielfalt positiv nutzen und so einen wichtigen Beitrag zu einer Gesellschaft ohne Ausgrenzung leisten. Die Vorzeigeprojekte in Vorschul-, Schul-, Erwachsenen- und Hochschulbildung will der Wettbewerb vor den Vorhang holen: Prämierte Projekte werden mit dem Europäischen Sprachensiegel ausgezeichnet, als Best-Practice-Beispiele in eine EU-weite Projektdatenbank aufgenommen und mit einer finanziellen Anerkennung in Höhe von 250 Euro unterstützt. Die Einreichfrist endet am Freitag, 5. Mai. Darüber berichtet ein aktuelles Infosheet aus dem Salzburger EU-Verbindungsbüro in Brüssel.

Teilnahmeberechtigt sind Kindergärten, Volksschulen, Allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I, Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen der Sekundarstufe II, Pädagogische Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Ämter und Behörden, Sozialpartner, Vereine, Betriebe und Nichtregierungsorganisationen.

Das Erlernen der Unterrichts- oder Bildungssprache schließt den Gebrauch von Familiensprachen und regionalen Sprachvarietäten nicht aus. Im Gegenteil: Ein wertschätzender und respektvoller Umgang mit der lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und Kultur der Kinder und jungen Menschen ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Bildungsbiografien. In Österreich wird der Wettbewerb zum Europäischen Sprachensiegel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und der Nationalagentur Erasmus+ Bildung seit 1998 vom Österreichischen Sprachen-Kompetenzzentrum (ÖSZ) durchgeführt.

Weiterführende Informationen und Antragsunterlagen sind auf der ÖSZ-Website zu finden.

Die Infosheets erscheinen anlassbezogen und werden an die Abonnentinnen und Abonnenten des Extrablatts aus Brüssel versendet. Das Extrablatt kann heruntergeladen oder kostenlos per E-Mail an bruessel@salzburg.gv.at abonniert werden. Weitere Informationen gibt es auf den Europaseiten des Landes und auf dem Facebook-Auftritt des Salzburger EU-Verbindungsbüros in Brüssel. 170424_60 (sm/grs)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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