Einzigartiges Therapieangebot für hörbehinderte Kinder

Stöckl bei Zehn-Jahres-Feier des Therapiezentrums der Barmherzigen Brüder Linz am Landeszentrum für Hör- und Sehbildung Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.04.2017
 

(LK) Das Therapiezentrum der Barmherzigen Brüder Linz am Landeszentrum für Hör- und Sehbildung Salzburg feierte heute, Donnerstag, 27. April, sein Zehn-Jahres-Jubiläum.

"Die Förderung von hörbehinderten Kindern und die Bereitstellung und Finanzierung eines entsprechenden Therapieangebots sind dem Land Salzburg ein besonderes Anliegen. Am Landeszentrum für Hör- und Sehbildung stehen hörgeschädigten Kindern und ihren Familien maßgeschneiderte Angebote und Hilfestellungen zur Verfügung. Ermöglicht wird das durch eine Kooperation des Landeszentrums für Hör- und Sehbildung mit dem Konventhospital der Barmherzigen Brüder Linz", betonte Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl bei der Jubiläumsfeier.

"Im Jahr 2013 ist es mir gelungen, die damals ausgelaufene Kooperation mit den Barmherzigen Brüdern Linz auf neue Beine zu stellen, finanziell abzusichern und damit dieses einzigartige Angebot am Landeszentrum für Hör- und Sehbildung in der Frühförderung, im Kindergarten, im Schülerinnen- und Schülerheim, der Wohngemeinschaft sowie in der Josef-Rehrl-Schule langfristig abzusichern. Denn nirgendwo in Österreich ist ein so hohes Fachwissen in Bezug auf Hörbehinderungen vorhanden wie am Institut für Sinnes- und Sprachneurologie des Konventhospitals der Barmherzigen Brüder Linz", so Stöckl weiter.

In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 550 Kinder im Alter bis 18 Jahren in der Frühförderung, im Kindergarten sowie in der Josef-Rehrl-Schule betreut. Dabei leisteten die Therapeutinnen und Therapeuten des Instituts für Sinnes- und Sprachneurologie mehr als 25.000 Therapieeinheiten in Logopädie, Ergotherapie und Psychologie.

"Da rund 93 Prozent der betreuten Kinder und Jugendlichen schulpflichtig sind, werden beim Neubau der Josef-Rehrl-Schule auch neue und zeitgemäße Therapieräume im Erdgeschoß errichtet. Damit ist dann auch die Infrastruktur für die Therapien für die hörbehinderten Kinder und Jugendlichen auf jenem modernen Stand, der in der Pädagogik dort schon jetzt vorhanden ist", sagte Stöckl, der sich bei allen Verantwortlichen des Landeszentrums für Hör- und Sehbildung, der Josef-Rehrl-Schule und des Instituts für Sinnes- und Sprachneurologie "für ihre Leistungen und ihr Engagement für Kinder und Jugendliche, die es von Natur aus schwerer haben", bedankte. 170427_40 (sab/grs)

Weitere Informationen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at.

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