Spitzenmedizin braucht starke nationale und internationale Vernetzung

Stöckl beim Gründungssymposium Rare Disease Cluster Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 12.05.2017
 

(LK) "Wissenschaft, Forschung und Innovation sind zentrale Wettbewerbsfaktoren für den Standort Salzburg. Die Kleinheit der Salzburger Strukturen erfordert ein hohes Maß an aktiver Vernetzung und Kooperation sowohl nach innen als auch nach außen, um dadurch gewisse Größen, Kapazitäten und Kompetenzen zu erreichen. Zudem wird dadurch der Standort sichtbarer gemacht, und die Zugänge zu Wissen und Forschungsinfrastruktur können ausgebaut werden. Das gilt im Besonderen auch für den spitzenmedizinischen Bereich, wo sich jetzt Institutionen aus universitären Einrichtungen des Landes Salzburg mit nationalen Institutionen Österreichs aus Innsbruck, Linz, Krems und Wien sowie internationalen Kooperationspartnern zu dem Netzwerk 'Rare Disease Cluster Salzburg' (RACLUS) zusammengeschlossen haben. Ziel ist es, die strukturellen Maßnahmen der nationalen und internationalen Körperschaften rascher zu einem Vorteil für die Patientinnen und Patienten werden zu lassen." Das betonte heute, Freitag, 12. Mai, Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann Christian Stöckl bei der Eröffnung des Inaugurationssymposiums Rare Disease Cluster Salzburg in der Alten Universitätsbibliothek in Salzburg.

RACLUS fokussiert auf die Analyse molekularer Mechanismen bei seltenen Krankheiten, um für diese maßgeschneiderte Therapien entwickeln zu können.

"Im Bundesland Salzburg wurden die Forschungen und Aktivitäten rund um die seltenen Krankheiten bereits in den vergangenen Jahren massiv und sehr erfolgreich verstärkt. So ist etwa das EB-Haus Austria als Teil der Universitätsklinik für Dermatologie am Areal des Salzburger Universitätsklinikums nicht nur eine weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannte und anerkannte Spezialklinik für Menschen, die unter Epidermolysis bullosa leiden, sondern auch ganz stark in einem starken internationalen Cluster vernetzt", betonte Stöckl.

"Die Orientierung an internationalen Forschungsstrategien und Forschungsfragen hat das Ziel, die Versorgung und dabei speziell die Therapie-Entwicklung für die Patientinnen und Patienten mit seltenen Krankheiten voranzutreiben und dabei einen direkten Nutzen für die Patientinnen und Patienten zu erzielen. Ich bedanke mich bei allen Institutionen, die sich beim Rare Disease Cluster Salzburger aktiv einbringen. Ihr Engagement wird vielen Patientinnen und Patienten eine große Hilfe sein", so Stöckl. 170512_40 (rb/sab)

Weitere Informationen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at.

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