Strategiepapier Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern 2025 einstimmig beschlossen

Rössler und Obermoser bei der 17. Generalversammlung der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH

Salzburger Landeskorrespondenz, 01.06.2017
 

(HP) Naturschutz und Tourismuswirtschaft widersprechen einander nicht. Bestes Beispiel ist der Nationalpark Hohe Tauern: Dieser wurde durch den Kauf von Flächen durch das Land Salzburg in der Größenordnung von 3.000 Hektar im vergangenen Jahr zusätzlich gestärkt und ist durch seinen Artenreichtum ein heimisches Naturschutzjuwel.

Die Ferienregion GmbH vermarktet dieses Schutzgebiet optimal und kann eine Erfolgsbilanz legen: Mehr als 6,2 Millionen Nächtigungen zählte die Region im Vorjahr. Das sind um fast 40 Prozent mehr als noch im Gründungsjahr der Gesellschaft im Jahr 2001. Diese Bilanz wurde heute, Donnerstag, 1. Juni, bei der Generalversammlung der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern im Nationalparkzentrum in Mittersill gezogen.

"Und noch mehr Zahlen beweisen, wie gut die Marke Nationalpark touristisch funktioniert: Fast ein Viertel aller Nächtigungen im Land Salzburg entfällt mittlerweile auf die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Seit der Gründung der Gesellschaft verlief die Entwicklung der Nächtigungen sehr positiv: So stieg die Zahl der Nächtigungen in der gesamten Region um fast 40 Prozent. Die Wintersaison 2015/2016 konnte erfreulicherweise mit einer Steigerung von drei Prozent bei den Nächtigungen gegenüber dem Vorjahr erfolgreich abgeschlossen werden", bilanzierten heute der Vorsitzende des Beirats der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Wald im Pinzgau, Michael Obermoser, und Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler.

Zum touristischen Zugpferd Nummer eins entwickelte sich das Nationalparkzentrum in Mittersill. Jährlich kommen mehr als 100.000 Menschen in die "Erlebniswelten zum Angreifen". Seit der Eröffnung 2007 haben bereits mehr als 900.000 Menschen die interaktiven Erlebniswelten besucht. Auch wirtschaftlich läuft es gut. "2016 haben wir schon im neunten Jahr seit Bestehen der GmbH eine schwarze Null geschrieben. Am 28. Juli feiern wir heuer bereits das zehnjährige Bestehen des Nationalparkzentrums und hoffen, dass wir da schon den millionsten Besucher begrüßen dürfen", berichtete Christian Wörister, Geschäftsführer der Ferienregion und der Nationalparkzentrum Hohe Tauern GmbH bei der Generalversammlung.

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern 2025

Weiters wurde in der heutigen Generalversammlung von den Gesellschafterinnen und Gesellschaftern einstimmig das neue Strategiepapier "Ferienregion 2025" genehmigt und verabschiedet:

Seit Anfang Mai des Vorjahres wurde intensiv an dem neuen Strategiepapier für die zukünftige Entwicklung der Ferienregion gearbeitet. In mehr als 70 Einzelinterviews, mehreren ganztägigen Workshops, einer großen Zukunftswerkstatt im August 2016 im Nationalparkzentrum in Mittersill und zahlreichen weiteren Runden wurden die Stärken und Schwächen und die Chancen und Risiken der Region evaluiert und in konkrete Themen, Ziele und Produkte weiterentwickelt.

"Wir werden nun in vier Arbeitsgruppen die Themen Mobilität, Echt Regional, Vermieter Akademie und Stärkung der Dachmarke zusätzlich vertiefen und gemäß dem beschlossenen Zeitraum auch bis zur Umsetzung begleiten", blickt Ferienregion-Geschäftsführer Christian Wörister auf arbeitsreiche zukünftige Jahre.

Veranstaltungstipp am 25. Juni

Der Salzburger Almsommer wird heuer am Sonntag, 25. Juni, auf der Trattenbach Alm in Neukirchen am Großvenediger offiziell eröffnet. "Das ist eine schöne Gelegenheit für einen Ausflug in die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern", laden Rössler und Obermoser abschließend ein. 170601_51 (rb/grs)

Weitere Informationen: Stefan Tschandl, Büro LH-Stv. Astrid Rössler, Tel.: +43 662 8042-4801, E-Mail: stefan.tschandl@salzburg.gv.at.

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